Di

13

Jan

2015

Africa Video

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Di

13

Jan

2015

Der Herbst 2014 und die anstehende Pause

Nach dem Weltcup begann ich meine Arbeit bei Globepaddler als Kanulehrer. Ich nutzte die gute Lage des Geschäfts und bereitete mich auf dem Bielersee auf die Schweizermeisterschaft vor. Diese fand im August auf der Reuss in Baden statt. Der erste Lauf musste wegen einigen Zeitmessungsfehlern, teilweise wiederholt werden. Am Ende gewann Slalomspezialist Jeremias Schläfli, vor Nico Meier und Silvan Wyss. Ich wurde 4. Martin Scheuber 7.

Einen Monat später trat ich seit langem Mal wieder an einem RedBull – Event an. Ich wurde von dem Profiteam Mode Shooters als Kajakfahrer für den Dolomitenmann angefragt. Nach dem Bergläufer, dem Paraglider und dem Mountainbiker, war ich der Schlussläufer. Es war ein tolles Erlebnis gegen Weltmeister Tobias Bong, Olympia 3. Hannes Aigner und viele weitere Topkannuten im Plastikboot anzutreten. Wir belegten bei den Profis den 15. Rang, ich fuhr unter den 125 Paddlern auf den 29igsten Rang.

Wieder einen Monat später wollte ich meine Form im Plastikboot erneut unter Beweis stellen. Doch nach einem eher schlechten Sommer musste ich die Arbeit die mir auf dem Wasser geboten wurde annehmen und hatte nicht Zeit für eine Vorbereitung vor Ort. So liess ich die Sickline aus und organisierte einen Trip nach Afrika um den berühmtberüchtigten Zambezi zu paddeln. Mitte November flog ich mit meinem Paddel und ein paar Kanuklamotten nach Afrika. Mit etwas Glück lernte ich schnell die richtigen Leute kennen und konnte mich zuerst mit einigen Einheimischen an das Wuchtwasser gewöhnen, bevor ich mit ein paar Amerikanern auf einen einzigartigen 4-Tagesausflug ging.

Nach der Zeit am Zambezi tat ich, wofür ich die letzten Jahre nie Zeit genommen hatte. Ich reiste in den Ländern rund um den Zambezi herum und lernte mehr über die Natur und die Menschen, welche abseits vom Wildwasser leben.

Zurück in der Schweiz begann ich sofort mit der Vorbereitung auf 2015. Dieses Jahr wird etwas anders als das Letzte! Ich werde im Januar meinen Militärdienst beginnen. Ich habe gezielt eine Truppengattung mit hoher Körperlicher Belastung  gewählt, mit dem Gedanken 2016 wieder voll in die Kajakszene eingreifen zu können.

Garantie kann ich keinen abgeben, aber ich bin mir sicher, dass ich die Zeit im Militär durchstehen kann und mit einer guten körperlichen Verfassung wieder voll ins Boot steigen werde.

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So

29

Jun

2014

Finale in Wien

Es war das Erreichen eines grossen Ziels. Am Samstagmittag in Wien stand ich auf der Startliste für den Finallauf am Weltcupfinale. Mit zwei schnellen Vorläufen qualifizierte ich mich gerade noch für das grosse Spektakel am Nachmittag. Als Erster wurde ich von dem Förderband zum Start gebracht. Kein Paddler weit und breit, in der Verbund Wasser Arena war es still. Es hätte eine einsame Trainingsfahrt sein können, wäre da nicht die Zeitanzeige und das Tonsignal für meinen Start gewesen. Dann ging es los. Ich nahm mir vor ein aggressives Rennen zu fahren, da ich nichts zu verlieren hatte. Beim Start kam ich schnell weg! Und nun hörte ich Rufe, Vuvuzelas und Kuhglocken die mich anfeuerten! Auf der ersten Gerade, welche ich am Morgen so bravurös gemeistert hatte, leistete ich mir am Rande der angriffigen Kehrwasser zu viele Fehler und verlor einiges an Zeit.  Ohne Tempo kam ich in die Kurve und auch eine perfekte Fahrt auf den letzten 50 Metern konnte nicht mehr viel gegen die besten der Welt ausrichten. Ich beendete das Rennen als letzter vom Finale, also auf dem 15. Rang.

Erster Schweizer überhaupt

Trotzdem kann ich mit dieser Leistung sehr zufrieden sein! Als erster Schweizer Herr erreichte ich einen Elite Final an einem Grossanlass. Solche Ergebnisse zeigen mir auf, dass ich mich auf dem richtigen Weg befinde, und dass auch als Schweizer ein Vorstoss zu den ganz grossen möglich ist.

                                  

19. im Gesamtweltcup

Dank diesem Resultat machte ich im Gesamtweltcup noch 7 Ränge gut und beende meine erste Gesamtweltcupsaison auf dem 19. Rang. Top 20 war mein hohes Ziel und so bin ich mit dem Verlauf der Rennen sehr zufrieden. Wenn ich jetzt die Leistung vom Sprint in Lofer und von dem in Wien vergleiche, muss ich allerdings sagen, dass für die nächsten Jahre noch einiges drin liegen könnte!

 

C2 durchgezogen

Sehr überraschend stehe ich mit Fabio im Canadier 2er auf dem 4. Rang der Gesamtwertung. Wir fuhren nie Topzeiten, aber wir waren konstant und das Boot harmonierte gut. Heute schwammen wir allerdings im 1. Quallilauf, nach einer starken und schnellen Fahrt, kurz vor der Ziellinie. Dank einem guten 2. Lauf erreichten wir doch noch das Finale, wo wir 9. wurden.

 

Sabine Eichenberger zeigte es Allen

Die Bruggerin holte sich dank dem 5. Rang im Sprint ihren 5. Gesamtweltcupsieg! Herzliche Gratulation an die lebende Kanulegende!

 

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Mo

23

Jun

2014

Weltcup in Lofer

Die Woche in Lofer wurde von drei anstrengenden Tagen mit 6 Rennen gekrönt. Als Resultat stehe ich im Weltcupzwischenklassement im K1 auf dem  26. Platz und im Kanadier 2er mit Fabio Gretener auf dem 6. Rang.

 

Konstanz im Klassik

Sowohl am Freitag, wie auch am Sonntag konnte ich über die Untiefen auf der Klassikstrecke ein konstantes Rennen fahren. Einzig im C2 fehlte uns noch die Technik um vorne mit zu fahren.  Trotzdem fuhren wir auf den 7. Und den 6. Rang.

 

Schlechter Sprint

Der erste Sprintlauf war zum vergessen. Ich versuchte auf der steinigen Strecke möglichst wenig Weg zu machen. Leider wurde daraus eine Kollision und ich klemmte sogar in einem Schlitz ein. Nach einer Eskimorolle und einem Ausparkiermanöver konnte ich den Lauf vergessen. Der 2. Lauf war einiges besser, konnte aber bei Weitem nicht an die Leistungen auf der Adda anknüpfen! Resultat: Nur Rang 30. Dank einem konstanten Finallauf holten Fabio und ich zumindest im C2 Weltcuppunkte.

 

Jetzt in Wien

Auf dem Wildwasserkanal in Wien möchte ich noch einige Plätze nach vorne gut machen. Die Strecke liegt mir. Sie ist kurz und wild. Ziel sind zwei Finale: Kajak und Kanadier 2er.

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Do

19

Jun

2014

Als Weltnummer 33 an den Weltcupstart

Als Nummer 33 der Welt starte ich Morgen 11:04 in Lofer in den weltcup 2014. Trotz starker Umgewöhnung auf das seichte Wasser und kurzer Erholungszeit nach der WM sehe ich meine Chancen auf eine top 20 Plazierung gut. Für die anderen WM Paddler ist die Umstellung genau so gross und mit den B-Teams der grossen Nationen, sollte ich in meiner aktuellen Form mithalten können.  Es gibt allerdings ein stressiges Programm. Ich werde in den nächsten 3 Tagen 4 Klassik- und 2 Sprintrennen fahren. Da ich kurzfristig noch die C2 Startberechtigung mit Fabio Gretener zusammen bekam.

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Mo

16

Jun

2014

Rang 18 an der Sprint WM

Mit einem schnellen und angriffigen ersten Lauf an der Sprint WM erpaddelte ich mir den guten 18. Rang. Für eine Finalqualifikation fehlten nur gerade 16 hundertstel Sekunden.

Der erneut etwas höhere Wasserstand am Freitag brachte meine Pläne mit der rechten Route etwas durcheinander. Es war offensichtlich, dass ich zwar eine sichere, aber auch etwas langsamere Linie geplant hatte. Deshalb ging ich das Risiko ein, einen Weg zu paddeln, welcher ich noch nie vorher geschafft hatte. Das Risiko zahlte sich aus. Nach dem ersten Lauf trug ich mein Boot mit gemischten Gefühlen zum Start hoch.  Auf der einen Seite hatte ich ein gutes Gefühl, denn ich hatte die Linie gut erwischt. Auf der Anderen Seite ging alles so schnell, dass ich einmal einen Bremsschlag machen musste und es mich am Schluss auf die rechte Seite schob. Ich war mir sicher, dass ich für eine Topplatzierung noch einen drauf legen musste. Doch als ich oben ankam, war ich immer noch auf Rang Zwei. Immer mehr Paddler machten Fehler oder waren zu langsam, bis ab der Weltnummer 20, die Meisten vorne reinfuhren. Als der erste Lauf beendet war, belegte ich den 16. Rang.

 

Vergeblicher Angriff im 2. Lauf

Als ich das nächste Mal an den Start ging, war ich entschlossen aus den gemachten Fehlern zu lernen. Ich war bis zur Einfahrt in die Schlussgerade sehr schnell unterwegs, doch leider schaffte ich es nicht mehr ganz so schnell durch die Wellenpassage. Dazu kam ein etwas tieferer Wasserstand, welcher auch den routinierteren Fahrern keinen schnelleren 2. Lauf ermöglichten. Nur zwei Paddler konnten sich dank dem 2. Lauf noch vor mir platzieren und so beendete ich das Rennen auf dem 18. Rang.

 

Überraschung im Finale

Überraschend wurde das Rennen vom Franzosen Quentin Bonnetain gewonnen, der mehrfachweltmeister Nejc Znidarcic um 12 Hundertstelsekunden bezwang.
Auch bei den Frauen gab es mit der Italienerin Costanza Bonaccorsi als Siegerin eine Grosse Überraschung. Sie gewann vor zwei Französinnen.

 

Sensation aus Schweizer Sicht blieb aus

Sabine Eichenberger erreichte mit einem hervorragenden ersten Lauf als Zweitplatzierte den Final. Die Klassikspezialistin konnte sich im Finale allerdings nicht mehr vor die jüngeren Sprintspezialistinnen stellen und belegte Rang 9. Chantal und Deborah verpassten den Final knapp.
Bei den Herren war Martin Scheuber mit seinem 21. Rang zufrieden. Mehr erhofft hätten sich Silvan (34.) und Nico (48.) Beiden gelang es auf diesem Wildwasser nicht, eine schnelle Linie zu paddeln.

 

6. Rang im Team

Am Morgen vor dem Teamrennen bekam Silvan Magenprobleme und so mussten wir kurzfristig mit Nico als 3. Mann trainieren. Wir wählten eine geschlossene und riskante Taktik indem wir nebeneinander durch die Engstellen paddelten. Das Team funktionierte gut, doch auch die anderen Teams liessen sich nicht zu Fehlern herab und so platzierten wir uns auf dem 6. Rang.

 

Weiter an den Weltcup

Trotz einer ersten Enttäuschung, weil ich den Final so knapp verpasste, kann ich mit der WM sehr zufrieden sein. Ich erreichte mein hochgestecktes Ziel (Top 20) und konnte nach einem durchzogenen Frühling nun mit den schnellsten Schweizer Zeiten ein Ausrufezeichen setzen. Jetzt geht es direkt weiter an die Weltcuprennen. Am Freitag steht das Rennen in Unken an, Samstag und Sonntag in Lofer, bevor eine Woche danach mit dem Sprint in Wien alles entschieden wird. Ich freue mich extrem auf die erste Weltcupsaison und werde euch auf dem Laufenden halten.

 

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Do

12

Jun

2014

Vom Ersatz zum Teamleader

Dank meiner guten Leistung im Klassikrennen von gestern durfte ich das Schweizer Team heute anführen. Ich erfüllte meine Rolle im Wildwasserteil mit einer schnellen Linie sehr gut und weiter unten unterstützte ich Martin beim Wellengeben für Silvan. Wir bauten unseren Vorsprung auf die Britten kontinuierlich aus und waren sehr schnell unterwegs. Erst im letzten Viertel der Strecke konnte Silvan das Tempo leider nicht mehr halten und wir büssten einige Sekunden Vorsprung ein. Am Ende klassierten wir uns auf dem sehr guten 5. Rang. Gewonnen wurde das Rennen von Frankreich, vor Tschechien und Deutschland. 4. Wurde Italien.

 

Frauen mit Bronze

Unser topbesetztes Frauenteam machte es sehr spannend. Sie fuhren mit 3 Sekunden Vorsprung auf Rang 4 auf den 3. Rang. Auch dort konnte sich Frankreich vor Deutschland durchsetzen.

 

Morgen Sprintrennen

Morgen werde ich versuchen mich für das grosse Sprintfinale vom Samstag zu qualifizieren. Auf dem schwierigen und sehr kurzen Kurs ist alles offen, nach oben, aber auch nach unten. Für einen Finalplatz müsste ich mich mit meinem schnelleren Lauf unter den besten 15 platzieren. Mit der Nummer 82 werde ich um 11:38 und 13:33 starten. Das Rennen sollte auf RAI Sport live übertragen werden.

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Mi

11

Jun

2014

Rang 28 und schnellster Schweizer zum WM Auftakt

 

Das Renne über die klassische Distanz wurde wegen des gefährlich hohen Wasserstands etwas versetzt. Nichts desto trotz, blieb uns der schwierigste Teil, die Sprintstrecke, erhalten. Ich fuhr im Wildwasserteil eine gute Linie und war nach einem Drittel der Strecke bei den Schnellsten dabei. Auf den Flächen gegen Ende des Rennens zeigten sich allerdings die Unterschiede zu der Weltspitze. Ich belegte mit einer Zeit von 14:05:33 den 28. Rang. Gewonnen wurde das Rennen von Tobias Bong aus Deutschland, vor Remie Pete aus Frankreich und Kamil Mruzek aus der Tschechischen Republik. Zweitbester Schweizer war Schweizermeister Martin Scheuber, welcher 9 hundertstel Sekunden nach mir ins Ziel fuhr.

 

Sabine Eichenberger mit Silber im C1

Bei den Damen blieb im K1 die erhoffte Medaille aus. Die frisch zum Team gestossene Deborah Vogel paddelte mit dem 4. Rang nur knapp am Podest vorbei. Besser wurde es bei den C1 Damen. Trotz grossem Rückstand nach dem Wildwasserteil konnte Sabine Eichenberger auf den Flächen noch die Silbermedaille herausfahren.

 

Freitag und Samstag im TV

Morgen Donnerstag Starte ich zusammen mit Martin und Silvan im Team über die klassische Distanz. Im Einzel gilt es am Freitag mit der Sprint Qualifikation und eventuell am Samstag mit dem Sprintfinale wieder ernst. Zusammen mit dem Teamsprint am Samstagnachmittag überträgt RAI Spot die Rennen live.

 

Das Programm

12th June – Thursday

10am-12am Teams Wildwater Canoeing Classic Race: C1M, K1W, K1M
1pm-1.30pm Teams Wildwater Canoeing Classic Race: C2M
3pm Individual Master Classic Race: C1M, C1W, K1M, K1W, C2M

13th June  - Friday

10am-1pm Teams Wildwater Canoeing Sprint Race: C1M, K1W, K1M
2pm-4pm Teams Wildwater Canoeing Sprint Race: C1W, C2M

14th June  - Saturday

10am-12am Individual Wildwater Canoeing Sprint Race: C1M, K1W, K1M, C1W, C2M
1pm-3pm Individual Wildwater Canoeing Sprint Race: C1M, K1W, K1M
3.15pm-4.30pm Individual Wildwater Canoeing Sprint Race Finals: C1W, C2M

Das schweizerische WM Team
Das schweizerische WM Team
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Mo

02

Jun

2014

Wm Hauptprobe geglückt

An der Schweizermeisterschaft über die Klassische Distanz gelang mir auf der Engelberger Aa ein hervorragendes Rennen.  Nach dem 4. Rang an den  Qualifikationsrennen rechnete fast niemand mit einem Angriff auf die Spitze von meiner Seite. Doch bereits nach der schwierigeren Hälfte der Strecke konnte ich die beiden Dominatoren der Rennen auf der Simme, Silvan Wyss und Nico Meier, 7 Sekunden hinter mir lassen. Einzig auf den Titelverteidiger, Martin Scheuber verlor ich einige Sekunden. Im Ziel waren es 8 Sekunden hinter Martin,  Nico konnte noch auf 4 Sekunden herankommen und Silvan fiel noch einige zurück.

Mit diesem geringen Rückstand auf einer über 20 Minuten langen Strecke bin ich mehr als zufrieden. Meine Stärke, der Sprint, kommt erst im August. Da strebe ich die Titelverteidigung an.

 

Am Sonntag fuhr ich alles in Allem , 11 Sprintläufe. Leider schafft ich keinen wirklich schnellen Lauf und so musste ich mich im K1 Einzel mit dem 4. Rang begnügen. Trotzdem sehe ich für die WM gute Chancen im Sprint eine Überraschung zu schaffen.

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Mi

28

Mai

2014

DROP INTO THE WILD, kayaking in Chile (trailer)

Der Trailer zum bald erscheinenden Film von unserem Tripp in Chile.

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Di

27

Mai

2014

Bericht vor der WM

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Do

22

Mai

2014

Saisonausblick

Saisonausblick 2014
Der Saisonausblick steht nun zum Download bereit.
Saisonausblick 2014 Jonas Tschirren.pdf
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Mo

05

Mai

2014

Trainingslager Adda

Am Donnerstag in aller Früh fuhr ein Teil der Nationalmannschaft nach Italien um auf dem WM Fluss zu trainieren. Am Donnerstag hatten wir Pech mit dem Wasserstand. Statt auf der Originalstrecke zu trainieren, nutzten wir die Zeit für ein gemeinsames Fliesswassertraining. Die ersten Fahrten auf der WM Strecke machten wir am Freitag. So konnte ich mich nach dem Weltcup vom letzten Jahr, welcher bereits auf der Adda stattfand, schnell wieder an die Strecke gewöhnen. Wirklich Kilometer sammelten wir am Samstag mit anstrengenden sieben Fahrten. Leider ging es am Sonntagmittag, nach nur einer Fahrt schon wieder in Richtung Norden. Trotzdem bin ich sehr zufrieden mit dem, was wir aus den wassertechnisch schwierigen Bedingungen herausgeholt haben und freue mich auf das nächste Trainingswochenende in zwei Wochen.

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So

20

Apr

2014

Selektionsrennen für die Weltmeisterschaften; Simme

Ich reiste bereits am Montag ins Simmental um möglichst viele Fahrten sammeln zu können. Bis am Mittwoch habe ich mit zum Teil bis zu vier Fahrten pro Halbtag dieses Ziel mehr als nur erreicht. Der  Donnerstag stand darum ganz im Zeichen der Erholung. Auch mein Boot musste geflickt werden. Als die Rennen am Freitag los gingen hatte ich das Gefühl auf einer guten Linie zu paddeln. Doch irgendwie fehlten mir die Wettkampfroutine und die Konsequenz in der Technik. Ich schaffte es in den beiden Klassikrennen knapp nicht, mich für die Weltmeisterschaftsrennen auf der Adda zu qualifizieren. Am Samstag brauchte ich einen Sprintlauf um auf Touren zu kommen. Die drei anschliessenden Sprintfahrten gelangen mir gut. Da jeweils der 1. und der 2. Beziehungsweise der 3. und der 4. Lauf zusammenzählten erfüllte ich die Anforderungen vom Verband doch noch. So qualifizierte ich mich schlussendlich sowohl für die WM, als auch für den Weltcup. Eigentlich rechnete ich damit, dass ich nach meinem Training im Ausland und den letzten vier Wochen ohne grosse Sprintvorbereitungen eher über die lange Distanz Erfolg haben würde, doch das Wochenende zeigte, dass ich die Qualifikationsrichtlinien im Sprint auch ohne spezifisches Kurzstreckentraining erfüllen kann.

Im Männerteam werden zudem Nico Meier, Martin Scheuber und Silvan Wyss an der Weltmeisterschaft starten. Bei den Frauen haben sich Chantal Appgottspon, Sabine Eichenberger und Deborah Vogel qualifiziert. Die ebenfalls qualifizierte Juniorenweltmeisterin Selina Zimmermann verzichtet auf einen Start.

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Di

11

Feb

2014

Wairoa Extreme Race New Zealand

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Sa

18

Jan

2014

Rennen über 51km

 

Letzten Sonntag nahm ich an einem Rennen über 51km teil. So weit am Stück bin ich in meinem Leben noch nie gepaddelt und ich ging an den Start mit der Einstellung, ein gutes Training zu machen.

 

Doch als sich die schnellsten Bootstypen einreihten und der Startschuss ertönte war dieser Gedanke verschwunden, ich nahm den Event voll und ganz als Rennen. Die ersten 2 Stunden fühlte ich mich super! Ich paddelte in der Spitzengruppe der besten 3 mit und wir wechselten uns mit der Leaderposition ständig ab. Ich war im Stande kleine Fehler am Boot, wie sich verstellende Steuerruder, einzustellen und an der Gruppe dran zu bleiben. Doch nach etwas mehr als 2 Stunden liessen meine Kräfte nach, das Boot wurde schwer und ich schaffte es nicht mehr mich zurück auf die Welle der vorderen Paddler zu kämpfen. Ich nutzte diesen Zeitpunkt um mein Boot zu leeren, denn es hatte sich ziemlich mit Wasser gefüllt. Doch in meinem Zustand brauchte ich etwas länger als erwartet und wurde von einigen Paddlern überholt. Nach der kleinen Pause wurde es ein harter Kampf. Meine Hände begannen zu schmerzen und ich hatte keine genaue Ahnung wie ich im Rennen stand. Ich ruhte mich immer wieder auf einer Welle aus, bevor ich den Paddler überholte und abhängte. Ins Ziel kam ich nach nicht ganz 3 Stunden und 40 Minuten, etwas weniger als 10 Minuten nach dem Sieger. Ich war am Ende meiner Kräfte, doch es war ein tolles Gefühl, dass ich es geschafft hatte, mich so herauszufordern.

 

Ich beendete das Rennen überraschenderweise auf dem 4. Platz. Es war von der Besetzung her nicht vergleichbar mit einem Europäischen Marathon, aber trotzdem bin ich zufrieden und hatte ein sehr gutes Training.

 

Vor dem Start war ich noch bester Laune
Vor dem Start war ich noch bester Laune
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Sa

11

Jan

2014

1 gegen 1 mit Sam Sutton

 

Nach dem Wildwassertrip in Chile hatte ich 2 Wochen Paddelpause. Zuerst verbrachte ich meine Zeit an der Westküste in Chile um eine andere Seite von Chile kennen zu lernen. Nach Weinachten reiste ich als Zwischenstopp nach Kalifornien bevor ich am 5. Januar in Neuseeland eintraf. Das Training begann am 6.1. um 05:45 auf dem Blue Lake, einem wunderschönen See ganz in der Nähe.

 

Morning Training on the Blue Lake
Morning Training on the Blue Lake

 

Ich und Owen, mein Trainingspartner für die Zeit in Neuseeland, behielten das Pensum in der ersten Woche hoch und so brachten wir es in den 5 Tagen auf 10 Trainings. Heute war relaxen und surfen am Strand angesagt und am Abend fand das Kaitunarennen statt. Ein Massenstartrennen ohne Anmeldung, Kategorien oder vielen Regeln, einfach den Kaituna hinunter. Ich erwischte einen guten Start und schloss nach wenigen Sekunden mit dem von links kommenden, 3 fachen Extremwildwasser-Weltmeister Sam Sutton zusammen. Ich versuchte erst ihn abzudrängen und ihm sein Heck wegzudrücken, doch dies erwies sich als eher wirkungslose Kraftverschwendung und so genoss ich einfach eine gute Minute seine, und seinem Bruder Jamie seine Welle, bis mich ein Stein in ein Kehrwasser drückte und im Mittelfeldkampf ins Rennen zurückkehrte. Nach 5 Minuten war das Vergnügen vorbei und während viele Athleten noch die Dopo-Duo oder die Schwimmdisziplin absolvierten, machte ich mich auf den Weg nach Hause, denn Morgen steht ein 50km Rennen im Süden der Insel an. Ich bin noch nie in meinem Leben so weit an einem Stück gepaddelt und freue mich auf die Herausforderung!

 

Die Stelle des Missgeschicks am Kaitunarace
Die Stelle des Missgeschicks am Kaitunarace
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Mi

25

Dez

2013

Kajak-News Sendung über Chile

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Mo

23

Dez

2013

Krebsbach Erstbefahrung Video

Leider musste das Video auf Grund Chilenischem Internetts über einen Monat warten, aber jetzt ist es online. Viel Vergnügen!

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Sa

21

Dez

2013

Chile IV Patagonien

Nach diesem neuerlichen Aufenthalt in Pucon fuhren wir auf direktem Weg an den Futaleufu. Ausser einigen Zöllner die nach Nahrungsmitteln suchten vermochte nichts unsere Reise zu verzögern. Nach rund 30 Stunden Reise waren wir am Ziel. Das Ufer des Futaleufus in Mitten des Chilenischen Patagonien. Der Futa, wie er einfachshalber meistens genannt wird, führt etwa gleich viel Wasser wie die Aare. Nur ist er viel wuchtiger! Wir tasteten uns ans Wuchtwasser heran und fuhren jeden Tag mehr Teile vom Futa, bis wir schliesslich am 5. Tag alles zusammenhängten und in 6 Stunden die 40 Kilometer Totalfuta paddelten. Es war ein wunderschöner Trip. In den Flachstücken blieb Zeit um die Natur zu bestaunen und bei den Rapids merkte ich, dass 6 Stunden Wuchtwasser um einiges anstrengender sind als einen Marathon zu paddeln.

Nach sechs Paddeltagen am Futa machten wir uns wieder auf den Weg Richtung Pucon, damit Yannik und Börni ihre Kunden abholen konnten. Ich war Heute als Jahresabschluss noch mit Phillip auf dem Palguin. Es war ein sehr witziger Tag und für Urs und mich geht es Morgen ans Meer. Wir sind gespannt was Chile ausserhalb der typischen Paddelregionen noch zu bieten hat.

Die Terminator Stelle am Futa. Glenn und ich wählten die Centerline, währen Glenn am Schluss links ausbrach und sich über die gelungene Fahrt freut habe ich in der Mitte noch mit den Walzen zu kämpfen
Die Terminator Stelle am Futa. Glenn und ich wählten die Centerline, währen Glenn am Schluss links ausbrach und sich über die gelungene Fahrt freut habe ich in der Mitte noch mit den Walzen zu kämpfen
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Mo

09

Dez

2013

Chile III Autopannen und Chilenische Reparaturen

 

Wir nutzten die zwei Tage in Pucon um uns zu erholen und den Palguin einige Male zu paddeln. Am Mittwoch fuhren wir los in den Süden. Unser erster Halt war am Rio Fuy. Dies ist ein Fluss, welcher auf rund 20 Kilometern in 3 sehr unterschiedliche Teile unterteilt wird. Am Tag unserer Anreise fuhren wir den unteren Fuy. Ein wuchtiges Vergnügen mit einigen grossen Löchern im Bereich Wildwasser IV. Doch als wir mit dem Auto wieder hochfahren wollten, überhitzte der Motor völlig. Da wir nicht den zweiten Motorschaden haben wollten, liessen wir den Pickup stehen und schlossen uns mit 3 Amerikanern zusammen, um an unseren Campingspot zu gelangen. Den um Mitternacht eingetroffenen Mechanikern fiel auch nichts ein, ausser den Thermostaten auszubauen und uns zu sagen, wir sollten nach Pucon in eine Werkstatt fahren. Doch da es in Chile locker 3 Arbeitstage geht bis eine Werkstatt einen Thermostaten aufgetrieben hat, vereinbarten wir einen Termin am Montag und Campierten an einem kleinen See, gerade beim Einstieg vom oberen Fuy. Diesen fuhren wir am Tag darauf. Die Wassermenge ist dieselbe wie unten, doch der ganze Fluss stürzt sich über einige Wasserfälle und Rückläufe in die Tiefe. Für die Schlucht, den mittleren Fuy, hatte es viel zu viel Wasser, doch als Abendfahrt fuhren einige von uns noch einmal den unteren Teil.
Dieses Programm gefiel uns so sehr, dass wir es am Freitag noch einmal genau gleich machten.

 

Der Einstieg beim oberen Fuy
Der Einstieg beim oberen Fuy

 

Am Samstag war der erste Morgen, an dem die Gruppe richtig früh los kam. Die Schlafsäcke waren noch feucht vom Tau und die Sonnen war noch gar nicht richtig im Tal angekommen, als wir schon auf dem Weg zum Curringue waren. Die eingeplante Zeit brauchten wir, denn der Curringue war für jeden von uns eine Premiere und wir mussten uns auf wage Beschreibungen eines Guidebooks verlassen. Als wir endlich an der Einbootstelle waren, wussten wir nicht genau was uns erwartete. So fuhren wir mit einem speziellen Gefühl durch die wunderschöne Schlucht dem Sonnenuntergang entgegen.

 

Diese Nacht verbrachten wir in einer Strassenkurve, da nun auch der noch nicht einmal 50‘000km gefahrene Amerikaner Pickup nicht mehr fahren wollte. Doch zum Glück hatten wir genügend Autos um die 3 Paddler und deren Zeugs mitzunehmen und zum Saltos del Nilahue zu fahren. Dies ist ein 20 Meter hoher Wasserfall mit einer trickreichen Einfahrt. Für mich war ziemlich schnell klar, dass ich den Wasserfall fahren möchte, doch bis wir die ganze Anfahrt und Alles besichtigt hatten vergingen mehr als 2 Stunden. Nochmals so lange ging es bis wir uns alle umgezogen hatten und die Sicherungsposten vor der unterspülten Felswand beim Landebecken in Position waren. Das Gefühl beim Befahren dieses Falls war so unbeschreiblich toll, dass ich mir fast überlegt hätte ihn nochmals zu fahren. Nur dernAufprall spürte ich doch ziemlich. Glücklicherweise nicht im Rücken, aber das Gesicht brannte schon ein wenig. Und das Resultat unserer Gruppe waren 3 gebrochene Paddel, 2 Schwimmer und eine fast gebrochenen Nase. Deshalb liessen wir es gut sein und machten uns auf den Weg nach Pucon. Um 2 Uhr in der Früh kamen wir an und bekamen zum Glück in einer Bar noch einen Burger.

 

Saltos del Niahue
Saltos del Niahue
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Mo

02

Dez

2013

Chile II Norden

Wir machten uns auf den Weg zum Rio Claro, da wir hörten, dass der Wasserstand gut sei. Im Nationalpark angekommen, galt es zuerst im Dunkeln ein Lager für die Nacht aufzuschlagen. Nach einer Nacht unter wunderschönem Sternenhimmel begaben wir uns auf die Suche nach den 22 Wasserfällen. Der Weg durch das Gestrüpp war nicht leicht zu finden, doch dank einem erfahrenen Claro Paddler konnten wir nach 50 Minuten Laufen, Klettern und Abseilen in der Schlucht einbooten. Das Glasklare Wasser des Rio Claro fliesst und fällt durch eine bis zu 50 Metern hohe, steile Schlucht aus Vulkanstein. Das Paddeln in dieser ungewohnten und einzigartigen Umgebung war bereits ein sehr schönes Erlebnis. Dazu kamen die 22 Wasserfälle, welche bis auf einen, der auf einem Stein landet, alle schöner sind, als ich sie in der Schweiz je gesehen habe. Die Fahrt machte vielen von uns so viel Spass, dass wir noch ein zweites Mal fuhren. 44 Wasserfälle an einem Tag, das hätte ich mir nie träumen lassen.

Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg in die untere Schlucht. Diese war etwas technischer als die obere. Das Gefühl in einer Wildwasser V Schlucht zu sein und keine Chance zu haben irgendwie rauszukommen, ausser runter zu paddeln, war schon speziell. Aber die Wildwasserpassagen klappten alle mehr oder weniger gut, und es war ein super Erlebnis.

Am Abend fuhren wir in Richtung Rio Maule. Leider verloren wir wegen einem Motorschaden am Auto einen Tag Paddeln. Nach einem Tag und den ersten 17 km Rio Maule beschloss die Gruppe weiter zu ziehen und das schwierige Wuchtwasser nicht mehr zu paddeln. Dies fand ich sehr schade, aber in Chile warten so viele schöne Bäche, da kommt es auf einen verpassten hoffentlich auch nicht mehr so an.

Nervenkitzel bekam ich so oder so heute schon wieder. Der Laja ist ein Fluss, der durch einen Nationalpark fliesst. Wir konnten aus 1.5 km Entfernung reinschauen und sahen nur Weiss. Da es weder Kehrwasser noch einen Pfad runter gibt gab es nichts Anderes, als den Beschreibungen zu glauben die sagen, dass der ganze Fluss sehr schnell, aber gut fahrbar sei. Einen Teil unserer Gruppe wagte das Abenteuer. Der Fluss ist tatsächlich das schnellste, was ich in meinem Leben gepaddelt bin. Knapp 400 Höhenmeter auf 2.6 km, ohne Kehrwasser und mit grossen Wellen, Walzen und einigem Holz liessen mein Herz höher schlagen. Uns wurde erst nach dem Ausbooten bewusst, dass wir einiges mehr Wasser hatten, als die Guidebook Autoren. Doch die Fahrt bereitete uns so Freude, dass einige den Weg auf sich nahmen um noch ein Zweites Mal zu paddeln.

Und jetzt sind wir nach langer Autofahrt zurück in Pucon und wollen alles vorbereiten um in den Süden und nach Argentinien zu fahren. Das warme Wetter fand ich ganz toll, doch offenbar soll es im Süden grosse Wassermengen geben, und gegen einen Fluss wie den Futa habe ich auch nichts einzuwenden. Doch jetzt gibt es nach 5 Nächten in der Wildnis erst einmal eine warme Dusche und dann einige Stunden in einem weichen Bett.

Einer von 22 Wasserfällen vom Rio Claro
Einer von 22 Wasserfällen vom Rio Claro
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Di

26

Nov

2013

Chile I Pucon

Meine Reise nach Pucon betrug rund 50 Stunden. Geschlafen habe ich im Flugzeug oder im Bus und am Tag schaute ich Santiago an oder ich suchte meine Kameraden. So dauerte es rund 3 Stunden, bis wir in Pucon unseren lokalen Freund, Yannik gefunden hatten, der offenbar seit einer Woche versuchte zwei Autos zu mieten. Aber dieser Donnerstag war unser Glückstag! Es ging plötzlich alles ganz schnell und wir waren bereits das erste Mal auf dem Wasser. Wir paddelten 3 Mal den oberen Palguin. Ein kleiner Sprung an einer Felswand mit anschliessendem 2 Meter Fall, der nach einer Prallpolsterkurve kommt, ein 5 Meter Autoboof und ein 8 Meter Fall sind die Highlights dieser Strecke.

Über Nacht logieren wir im Moment bei einem Freund von Yannik, der ausser Fernschauen nicht viel kennt und immer froh scheint, wenn wir nach Hause kommen und er die Frage stellenkann, ob wir mit ihm Einen trinken gehen. Sein Haus ist zwar ziemlich heruntergekommen, aber für Paddler und deren nasse Sachen ist es gerade optimal. Und wir sind froh über das Dach über dem Kopf, da es in Chile in der Nacht immer noch gegen 0° werden kann, egal wie heiss es am Tag war.

Am zweiten Kajaktag befuhren wir den Trancura. Dieser Fluss ist nur wenige Kilometer vom Palgin entfernt, hat aber einen ganz anderen Charakter. Er ist wuchtig und hat einige schöne und anspruchsvolle Rappids.

Das bisherige Highlight war der Nevados gestern. Der Bach hat so viele schöne Stellen, dass man gar nicht alle beschreiben kann. Der Anfang ist in einer verblockten Schlucht und immer wieder mit einigen Drops gespickt. Anschliessend öffnet sich das Gelände und eine wunderschöne Rutsche ist der Einstieg in den nächsten Teil. Und dann heisst es einfach die Drops und Slides zu geniessen.

Und Heute Paddelten wir den Llancahue. Dies ist wie ein Spielplatz, mit einem wunderschönen Wasserfall und vorallem atemberaubender Natur.

Nun bereiten wir unsere Abfahrt aus Pucon und die Reise zum Rio Claro vor. Morgen gegen den Mittag sollten wir die Zivilisation spätestens verlassen haben und den Bächen im Norden etwas näher kommen.

1. Stufe Palgin
1. Stufe Palgin
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So

10

Nov

2013

Erstbefahrung Krebsbach

Samstag 09.11.2013

11:13, ich erreiche das Schloss Reichenbach und laufe den Krebsbach hoch. Der Wasserstand ist so hoch wie selten und es stellt sich nichts zwischen einen kleinen Kajakausflug am Nachmittag.

12:20 Einbooten beim Truningerbrüggli und anschliessende Fahrt ohne Umtragung bis in die Aare

12:45 Ausbooten beim Schloss Reichenbach und Boote hochtragen

13:15 Einbooten beim Inseli für die 2. Fahrt mit Filmen

14:00 Ausbooten beim Schloss Reichenbach

 

Der Krebsbach steht schon lange auf meiner Projektliste. Nun, 11 Tage vor meiner Abreise nach Chile passte alles zusammen. Die Sonne schien, es hatte viel Wasser und ich hatte Zeit. Der Krebsbach hatte Hochwasser, aber der Wasserstand war immer noch knapp zum paddeln. Leider sind die Steine auch nur selten überspühlt und desshalb war die Fahrt mit einigen Holpereien  gespickt. Ich würde sagen, bei dem Wasserstand ist der Krebsbach mit einem WW III+ ein zu stufen, bei mehr Wasser kann er bis zu einem IV+ werden. Meine persönlichen Highlights waren der breite 1 Meter Fall und die 7 Meter lange Wasserrutsche.

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Di

29

Okt

2013

Jonas Tschirren auf I believe in you

I believe in you ist eine Crowdfunding-Plattform welche Schweizer Sportlern bei der Finanzierung ihrer Projekte helfen soll. Dies geschieht durch Mikrospenden, welche zusammengenommen die Finanzierung möglich machen sollen. Als Gegenleistung stellt der Sportler verschiedene Dankesgeschenke zur Auswahl. Bei mir gibt es zum Beispiel eine DVD von unserem Trip in Chile oder eine Fahrt im Doppo Duo mit mir zu erwerben. Das Geld wird den Spendern erst verbucht, wenn das ganze Projekt finanziert ist. Schafft es der Sportler nicht genügend Spenden zusammen zu bringen, so bekommt er nichts und sein Projekt wird nicht finanziert.

Helft mir bitte in den letzten 19 Tage noch mein Projekt zu finanzieren!

klickt auf das Bild um zur Seite zu gelangen
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Mi

23

Okt

2013

Letztes Rennen 2013

Am letzten Wochenende fand der Kayakchallenge in Huninge statt. An diesem spannenden Wettkampf treffen sich Paddler aller Disziplinen um den Vielseitigsten unter ihnen zu finden. Der Kanu Klub Bern war mit 14 Paddlern an der Challenge dabei und zeigte was in den Hauptstadtpaddlern steckt. Leider fehlte es unserem Team im Polo etwas an Übung und Losglück und so verloren wir beide Spiele, doch in den anderen Disziplinen gelang uns eine gute Leistung. Monika wurde im Slalom 2. Dimitri gewann bei den Junioren dem Freestylewettkampf und ich konnte mit einem Sieg in der Regatta und einem sowohl überraschenden wie auch deutlichen Sieg im Freestyle überzeugen. Diese Leistungen unterstrich ich mit dem 2. Rang in der Abfahrt, dem 4. Rang im Slalom und dem 7. Rang im Standup. Leider reichte es am Schluss nur zum 3. Gesamtrang, doch ich schaue auf ein tolles Wochenende mit vielen Stunden auf dem Wasser und einem tollen Kluberlebins zurück.

Rangliste Swisskayak Challenge 2013
Disziplineneranglisten auf www.kayakchallenge.jimdo.com
SKC2013+Rangliste+Gesamtwertung+.pdf
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Das KKB-Team am Swisskayak Challenge 2013
Das KKB-Team am Swisskayak Challenge 2013
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Sa

05

Okt

2013

Saisonbericht und Aussicht sind online

Saisonausblick 2014.pdf
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Saisonbericht 2013 Jonas Tschirren.pdf
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Do

27

Jun

2013

Tolles Wochenende in Worblaufen

Der Slalom Worblaufen fand an einem schönen Wochenende mit gutem Wasserstand statt und war für mich eine angenehme Abwechslung zum Abfahrtsaltag. Am Samstag konnte ich auf einem mit vielen Zwischensprints gespickten Strecke meine Erwartungen übertreffen. Am Sonntag auf dem etwas technischeren Parcour hatte ich mehr Mühe und musste mich mit einem Mittelfeldplatz begnügen.
Doch das Resultat ist mir eigentlich egal, was zählt ist, dass ich seit 2 Jahren zum ersten Mal wieder in Bern startete und dies war ein tolles Erlebniss.

 

C2 mit Dimitri
C2 mit Dimitri
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Do

13

Jun

2013

Start am Slalom Worblaufen

Dank den Maturprüfungen passt es wieder einmal. Ich werde dieses Wochenende unter der Tiefenaubrücke am Slalom Worblaufen starten. Es ist mein erstes Slalomrennen seit dem 3. Rang in der Juniorenkategorie in Worblaufen vor 2 Jahren. Dieses Jahr werde ich sicher nicht um die Podestplätze mitfahren, trotzdem freue ich mich auf mein Heimrennen und den Start mit Dimitri im C2. Das Rennen Startet am Samstag 14.30 und am Sonntag 09:15. Der Stand up Paddling Contest wird jeweils nach den Rennen durchgeführt.

Worblaufen 2011
Worblaufen 2011
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Di

04

Jun

2013

Erster Elitesieg über die klassische Distanz

Grimassen schneiden und weiterpaddeln zum ersten Klassiksieg in der Elitekategorie
Grimassen schneiden und weiterpaddeln zum ersten Klassiksieg in der Elitekategorie

Am Tittlis River Race gelang mir dieses Jahr eine grosse Überraschung! Nachdem ich mich in dieser Saison im Sprint behaupten konnte, gewann ich am Samstag überraschend das Klassische Rennen auf der Engelberger Aa. Ich reiste ohne Erwartungen an, da ich mit der Matura viel um die Ohren hatte und fast nicht zum Trainieren kam, geschweige denn eine Wettkampfvorbereitung absolvierte. Umso erstaunter war ich, wie gut mir das Rennen lief. Ich brachte das Schiff zum Laufen wie noch nie dieses Jahr und fuhr über die 18 Minuten 3 Sekunden schneller als Silvan Wyss. Es ist mein erster Sieg über die lange Distanz in der Elitekategorie überhaupt.

Am Sonntag im Sprint merkte ich die schlechte Vorbereitung schon eher. Ich liess mich von den Gebrüdern Wyss auf Rang 3 zurückdrängen. Bin allerdings mit dem Resultat in dieser Phase der Saison sehr zufrieden.

Am Nachmittag im Teamsprint startete ich für Sabine Eichenberger, welche als Vorbereitung für die Sprint WM im Frauennationalteam startete, für den Kanu Club Brugg. Im ersten Lauf fuhren wir eine starke Teamzeit. Da im neuen Reglement nur noch ein Lauf zählt und uns ein Podestplatz fast nicht mehr zu nehmen war, starte ich im 2. Lauf im C1. Es war das erste Mal, dass ich in einem Abfahrtskanadier sass und das Resultat war sehr witzig. Mit der gefahrenen Zeit kann ich mit den Schweizer Junioren mithalten, einziges Problem ist, dass mir nach 2 Minuten meine Beine schmerzten. Ich werde also auf jeden Fall im Kajak bleiben, aber so als Spass kann ich mir gut vorstellen einige Male in der Kanadier Kategorie zu starten.

Einzige Vorbereitung auf mein C1 Debut
Einzige Vorbereitung auf mein C1 Debut
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Mo

20

Mai

2013

Elite Schweizermeister im Sprint 2013

Die frühzeitige Anreise an die Muota hat sich gelohnt. Ich konnte am Freitag die Klassikstrecke besichtigen und vor allem den Sprint trainieren und die verschiedenen Fahrtwege testen. Am Samstagmorgen fuhr ich voller Zuversicht auf der Strecke ein und freute mich aufs Rennen. 11:50 war es soweit. Ich erwischte einen guten Start und meine Linie bewährte sich auch unter Rennbedingungen. Leider schnitt ich etwas nach der Streckenmitte einen Stein zu sehr an und machte einen leichten Bogen ins Kehrwasser. Doch ich drehte nochmals auf und kam mit einer Zeit von 1:07:09 ins Ziel, 1.15 Sekunden vor Titelverteidiger Martin Scheuber. Diese Zeit war ein guter Anfang, doch seit 2013 zählt im internationalen Reglement nur noch der schnellere Sprintlauf.Da auch noch Deutsche, Belgier, Luxemburger und Australier am Start waren, wurde das Reglement für die SM angepasst.

Im 2. Lauf wurde es sehr knapp. Ich hatte einige kleine Wellen am Körper und verlor so vor dem Muotastein wertvolle Zeit. Doch der Rest der Strecke lief perfekt und so konnte ich meine Laufzeit um 5 Hundertstel auf 1:07:04 verbessern. Als der Sprintspezialist Silvan Wyss ins Ziel kam, herrschte allgemeine Verwirrung. Er hatte exakt die gleiche Zeit wie ich. Und so kam es, dass sowohl der 28 jährige Silvan, wie auch ich, den jeweils ersten Elite Schweizermeistertitel holten.

Am Sonntag passte meine Fahrt zum tristen Wetter am Morgen. Ich war offenbar nicht gut genug auf dieses Klassikrennen vorbereitet, um bei der Vergabe der Goldmedaille mitzureden. Martin Scheuber gelang eine hervorragende Fahrt und er nutzte den Heimvorteil, um den Klassiktitel zu verteidigen. Ich erpaddelte wie erwartet Bronze.

 

Rückblickend bin ich mit meiner ersten Eliteschweizermeisterschaft sehr zufrieden. Anfangs Jahr hätte ich nie mit einer Goldmedaille gerechnet, doch ich bin froh, konnte ich die guten Leistungen der EM wiederholen.

 

Jetzt fokussiere ich mich auf die bevorstehenden Maturaprüfungen und lasse die Sprintweltmeisterschaften aus. Der nächste Grossanlass wird der Weltcup und Vor WM in Valtelina Ende Juni sein.

T Sigerrundi, nachdämi z Resultat ha verno =D
T Sigerrundi, nachdämi z Resultat ha verno =D
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Do

16

Mai

2013

SM Vorschau

 

Morgen reise ich ab ins Muotathal. Auf der Weltcupstrecke finden am Samstag und Sonntag die Schweizermeisterschaften statt. Nach den guten Leistungen an der EM ist mein Ziel zwei Podest Plätze zu erpaddeln. Über die Klassische Distanz rechne ich mit einer Bronzemedaille. Im Sprint möchte ich, nachdem ich an der EM die schnellste Schweizerzeit paddelte, meinen Juniorentitel vom letzten Jahr, mit einem Elite Meistertitel erneuern.

Die Sprintrenne finden am Samstagmorgen statt, die Klassikrennen am Sonntag. Neben den Schweizern, führen auch die Deutschen und die Luxemburger ihre Meisterschaften an diesem internationalen Rennen in der Schweiz aus.

Dieses Wochenende wird sicherlich spannend und spektakulär und einen Besuch würde sich auf jeden Fall lohnen. Nicht zu unterschätzen ist die Kanuparty vom Sonntag, welche für alle EM Teilnehmer als Ersatz für die frühe Abreise gilt.

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Sa

11

Mai

2013

EM Sprint verschoben

Die Sprintrennen von Heute wurden wegen Hochwasser und Uneinigkeiten in der Organisation auf Sonntag verschoben. Neu: Nur ein Qualilauf und nur ein Mannschaftslauf.

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Fr

10

Mai

2013

1. Renntag der EM in Bovec

Heute wurden die Klassikrennen im Einzel und der Mannschaft durchgeführt. In beiden Rennen konnte ich voll an mein Limit gehen und auf dem oberen, flacheren Streckenabschnitt eine gute Zeit rausfahren. Im Einzel hatte ich im unteren Streckenteil einige kleinen Linienfehler, welche sich im Laufe des Rennens summierten. Leider fehlte mir die Kraft um die Fehler zu korrigieren und das Boot wieder auf die maximale Geschwindigkeit zu beschleunigen. Ich beendete das Rennen auf Rang 27. Ähnlich lief es im Team. Dort kriegte ich einige Wellen an den Rumpf, welche mich bremsten. Doch wir zeigten eine gute Teamleistung und beendeten das Rennen auf Rang 8.

 

Bei den Herren Gewann Weltmeister Tobias Bong, bei den Damen die Weltmeisterin Manuela Stöberl. Die Schweizerin Sabine Eichenberger paddelte ganz knapp am Podest vorbei und beendete das Rennen auf dem unglücklichen 4. Rang.

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Mo

06

Mai

2013

EM Sprintrennen

Am Sonntagmorgen um 09:00 startete das verschobene Sprintrennen der EM 2013. Mir persönlich half der Ruhetag wahrscheinlich. Ich konnte mit dem Physioteam meinen Rücken ziemlich in Ordnung bringen und neue Kraft tanken. Leider verschätzte ich die Verschiebungen am Start etwas und fuhr zuerst in eine Walze und dann durch eine schlechtere Strömung. Doch ich liess mich davon nicht aus dem Konzept bringen und drehte stark auf. Die schwierigste Stelle, welche Schwarzes Loch genannt wird, erwischte ich perfekt und beendete das Rennen auf dem starken 23. Rang. Eine knappe Sekunde hinter den Finalplätzen und eine gute Sekunde vor den weiteren Schweizern.

 

Im Teamrennen am Nachmittag wurde ich als Joker eingesetzt. Ich ging als letzter an den Start und sollte am Schluss zu Teamkollegen Martin Scheuber und Silvan Wyss aufschliessen. Ich erwischte wieder einen schlechten Start und lag zur Streckenhälfte 10 Meter zurück. Doch glücklicherweise lief es mir am Schluss wieder wie sehr gut, die Teamarbeit mit Wellengeben und Linienaufteilung passte perfekt und wir belegten den 7. Rang, nur 3.22 Sekunden hinter den Europameistern aus Tschechien

 

Weltmeister Slovenien und die starken Deutschen zeigten wie gut unsere Leistung war. Sie hatten beide Mühe zu dritt mit dem Wildwasser zu Recht zu kommen und beendeten das Rennen jeweils nur knappe 5 Zehntel vor uns.

 

Die EM war bescheiden organisiert, doch wir hatten eine gute Teamchemie und eine lehrreiche Woche, aus welcher ich sehr viel Positives in meine Kanuzukunft mitnehmen kann.

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So

05

Mai

2013

EM Fieber in Bovec

Heute war unser erster Tag an der EM an der Soça. Wir hatten wunderschönes Wetter und dank den vielen Fahrten im März fand ich mich auf dem Schiebewasser der Soça schnell zurecht.

Eröffnet wird die EM am Donnerstagabend. Am Freitag findet zuerst das Klassik Einzel, und dann das Mannschaftsrennen statt. Mein Höhepunkt ist am Samstag mit den beiden Sprintläufen. Abgeschlossen werden die Meisterschaften mit dem Mannschaftssprint am Sonntag.

 

Als kleine Vorschau habe ich dieses Video geschnitten. Es enthält Bilder von den Qualifikationsrennen. Zurzeit ist der Wasserstand etwas höher und die Soça hat noch eine schönere Farbe :D

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Di

02

Apr

2013

EM Qualifikationsbericht

Am Osterwochenende fanden die Qualifikationen für die Wildwasser Europameisterschaften 2013 auf der Soça statt. Der Wasserstand nahm im Verlauf der Woche stetig zu und dies Tat auch meine Form auf dem technischen Bach. So kam es, dass ich am Samstag voller Zuversicht als erster Herr an den Start ging. Der erste Sprintlauf war ohne Fehler und hätte bereits für die erste Quali gereicht. Dass mein Potential aber für mehr als nur eine knappe Qualifikation reicht, bewies ich im zweiten Lauf. Die erste Hälfte war so perfekt, dass ich trotz einer frontalen Kollision und Abweichungen von der Optimallinie immer noch 60 Hundertstel schneller war, als im ersten Lauf. Und im Finale legte ich nochmals nach. Diesmal war der obere Abschnitt etwas durchzogen, dafür die untere Streckenhälfte perfekt. Resultat des Morgens: Bereits nach rund 3,5 Rennminuten hatte ich mein Ticket für die Europameisterschaften erpaddelt und bestätigt. Im Finale war ich 2,78 Sekunden hinter dem Deutschen Sieger Björn Barthel zurück. Falls ich es schaffe an der EM eine Mischung aus meinem 2. Und 3. Lauf zu zeigen und einiges an Glück habe, liegt vielleicht sogar eine überraschende Finalqualifikation im Bereich des Möglichen.

So schön wie der Morgen endete, so hart war die Landung auf dem Boden der Realität am Nachmittag. Das Klassische Rennen besteht aus einem ca. 7 Minuten langen flacheren Teil und anschliessend der schwierigen, ca. 11 Minuten langen Weltcupstrecke. Bereits bei der Einfahrt in die Weltcupstrecke merkte ich, dass ich auf Grund der vielen Trainingsfahrten einiges weniger ausgeruht war, als meine Konkurrenten. Auf dem flachen Teil war ich ähnlich schnell wie die besten Schweizer, doch im schwierigen Teil schlichen sich viele Fehler ein und ich fiel einiges zurück.

Ähnlich war das Szenario im Zweiten Klassikrennen am Sontag Morgen. Etwas speziell war, dass es einige Diskussionen über die Sicherheit gab, da der Wasserstand mehr als doppelt so hoch war, wie am Tag zuvor. Die Rennleitung einigte sich, dass die Herren eine verkürzte und die Damen eine alternative Strecke paddeln würden. Das Wildwasser war wunderschön zum Paddeln. Leider unterlief mir bereits bei der Einfahrt in den schwierigen Abschnitt ein schwerwiegender Fehler und ich musste eine sogenannte Ehrenrunde machen. Von da an war das Rennen gelaufen und ich konnte die Fahrt als Training für die EM und als Vergnügen nehmen. Mit 20 Sekunden extra auf 20 Metern ist bei dieser Konkurrenz nichts mehr zu holen.

Nun schaue ich auf eine kalte und anstrengende Woche in Bovec zurück, in der ich gut für die EM Trainierte und diskussionslos die Qualifikationsrichtlinien erfüllte. Jetzt bleiben 5 Wochen, bis wir an die EM fahren und knappe 6 Wochen bis zu den Rennen.

1. Sprintlauf; Einfahrt in den zweiten Teil der Sprintstrecke
1. Sprintlauf; Einfahrt in den zweiten Teil der Sprintstrecke
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Fr

29

Mär

2013

Saisonausblick 2013

 

Während der der Saisonbeginn in der Schweiz bis im Mai auf sich warten lässt, haben die Mitglieder der Nationalmannschaft bereits je einen Ernstkampf gegen die Westliche und Nördliche Konkurrenz bestritten. Sowohl beim Rennen auf der Fulda (Deutschland) wie auch auf dem Kanal in Huningue (Frankreich) paddelte ich im Sprint unter die Selektionsrichtlinien. Über die klassische Distanz war der Rückstand auf die Weltspitze etwas grösser.

Der wegweisendste Wettkampf für den Verlauf der Saison ist bereits dieses Wochenende. Die Selektion für die Elite EM findet auf der Originalstrecke in Slowenien statt. Es sind vier Rennen an zwei Tagen und in mindestens zwei Rennen darf ich nicht mehr als 6% auf den Sieger verlieren.

Diese Selektion zu schaffen und an der EM über Auffahrt unter die bessere Hälfte zu paddeln ist das internationale Hauptziel dieses Jahr.

Eine Woche nach der EM findet die Schweizermeisterschaft auf der Weltcupstrecke der Muota statt (Sz).Dort sind zwei Medaillen Pflicht. Das Ziel ist Bronze im Klassik und Top 2 im Sprint.

Im Juni absolviere ich die Maturitätsprüfungen und das Training wird etwas in den Hintergrund rücken. Doch bereits in der Woche nach dem Abschluss werde ich am Weltcup in Sondrio (Italien) starten. Für diesen Wettkampf setze ich mir keine Ziele, ich nutze den Anlass eher um die WM Strecke von 2014 kennen zu lernen und zum ersten Mal Weltcupluft zu schnuppern.

Danach ist die internationale Abfahrtssaison bereits wieder vorbei. Im Spätsommer und Herbst werde ich möglichst viele nationale Rennen paddeln. Ganz sicher ist die Teilnahme an allen Abfahrtsrennen. Wenn möglich, möchte ich auch die Freestyle SM, ein Slalom und ein Regattarennen fahren. International werde ich kurzfristig entscheiden. Eventuell starte ich im 10er Boot an der Drachenbootweltmeisterschaft Mitte September. Als weiterer Grossanlass werde ich vielleicht wieder an der Sickline Extremwildwasser Weltmeisterschaft starten.

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Mo

25

Mär

2013

Französischer Sprint in Huningue

Am Sonntag fand auf dem Künstlichen Kanal in Huningue (Elsas) ein Französisches Sprintrennen statt. Ich war nach dem ersten Lauf mit Rang 12 gut bei den Leuten, allerdings hatte ich noch Luft nach oben. Meine Linie war schön, allerdings etwas zu wenig aggressiv. Dies verbesserte ich im 2. Lauf und fuhr einiges direkter durch die Kurven. Alles ging perfekt auf, bis mich etwas nach der Hälfte der Strecke ein Kehrwasser in Richtung eines Steines drückte. Ich versuchte alles mit Kanten und Rundschlägen, doch schlussendlich konnte nur ein Bremsschlag eine Kollision vermeiden. Der Rest der Fahrt war zum vergessen. Wenn auf diesem Kanal das Wasser einmal die Überhand hat, ist es fast unmöglich wieder auf eine gute Linie zurück zu kommen. Das Resultat: Rang 18, 3 Sekunden langsamer als im ersten Lauf. Der Rückstand ist von 4.5% auf 7.2% angewachsen.

Trotzdem kann ich von diesem Rennen positive Erfahrungen mitnehmen und habe ein gutes Gefühl für die Qualli vom nächsten Wochenende.

Unterwegs auf dem kurvenreichen Kanal in Huningue
Unterwegs auf dem kurvenreichen Kanal in Huningue
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So

17

Mär

2013

Die Saison 2013 ist eröffnet

Mit dem internationalen Rennen auf der Fulda (D) vom letzten Wochenende startete meine erste Elite-Saison. Mit dem Sprint vom Samstag bin ich ganz zufrieden. Ich blieb nur 4,8% hinter den Weltbesten zurück. Im Klassik war der Abstand etwas grösser, aber da ich nur 10Sekunden auf die schnellsten Schweizer verlor, bin ich trotzdem zufrieden.

 

Nächstes Wochenende starte ich am französischen Sprintrennen in Huninguen. Dort wird sich zeigen, welche Ziele ich mir für diese Saison setzen kann und mit welchen Erwartungen ich an die EM reisen werde.

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Di

08

Jan

2013

Saison 2012

Der Championskiller im Schlussteil der Sicklinestrecke
Der Championskiller im Schlussteil der Sicklinestrecke

Nach der EM schraubte ich mein Training zurück. Zuviel, wie sich an der Sickline Extremwildwasser WM herausstellte. Die Qualifikation für die Finalrunde war mein Ziel. Ich trainierte vor Ort auf der schwierigen Finalstrecke und es war schön nach dem Flachwassersommer nun endlich wieder anständiges Wildwasser unter dem Boot zu haben. Doch an meinem Ziel fuhr ich weit vorbei. Mit Unkonzentriertheit auf der einfachen Strecke im 1. Lauf und einem kurzen Hänger im grossen Loch im 2. Lauf konnte ich das Finale nur als Zuschauer verfolgen. Der grossen Konkurrenz in der Qualifikation war ich nach meiner langen Saison eindeutig nicht gewachsen.

Freestyle SM
Freestyle SM

Ende Oktober trainierte ich noch immer nicht im Abfahrtsboot, denn ich hatte einige Freude an den anderen Disziplinen. Also nahm ich mir die Zeit an die Freestyle SM in Huninguen zu gehen. In meiner früheren Paradedisziplin paddelte ich in der Qualifikation, welche sowohl auf einer Welle, wie auch einer Walze stattfand, auf Rang 2. Der Einzige, der bei den Junioren mehr Punkte sammelte, war der Deutsche Meister Marvin Gouglitz. Unter den 5 Finalisten waren 3 Schweizer. Dementsprechend war mir ein Podestplatz an der SM bereits sicher. Doch ich packte im Finale noch einmal alles aus. Leider konnte ich nicht mehr Punkte sammeln als der starke Marvin, doch mit dem guten Zweiten Rang, holte ich mir im Freestyle den 5. Schweizermeistertitel dieser Saison.

Nun sind die warmen Herbsttage schon eine Weile her und für mich hat das Wintertraining schon seit einiger Zeit begonnen. Ich sammle Kilometer im Abfahrtsboot um Technik, Kondition und Kraft für die nächste Saison zu trainieren. Als Vergleich gilt der Wintercup. Beim ersten Rennen am 1. Dezember fiel ich einige Ränge hinter die Spitze zurück. Doch da ich wegen des langengen Herbst erst später mit dem Training begonnen habe, ist dies nicht tragisch. Der Nächste Wintercup ist am 19. Januar in Zürich. Im Februar fliege ich nach Südafrika um der Kälte zu entfliehen und optimaler trainieren zu können. Bis dahin heisst es diszipliniert sein und ausharren.

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Mi

26

Sep

2012

die Saison geht weiter

Die Abfahrtspaddler an der Regatta SM
Die Abfahrtspaddler an der Regatta SM

Nach der Enttäuschung an der Junioren EM stellte ich das Training vorerst ein. Trotzdem liess ich mir den Spass nicht entgehen, ohne Vorbereitungen an der Regatta SM teilzunehmen. In der olympischen Disziplin holte ich an einem Wochenende zwei Titel im K2 über 1‘000 und 500 Meter mit dem langjährigen Abfahrtsnationalmannschaftskollegen Fabian Munsch. Vizeschweizermeister wurde ich sowohl im Einzel über 1‘000 Meter, wie auch im 200 Meter K2. Dazu kamen noch zwei Bronzemedaillen. 6 Medaillen in der Königsdisziplin, ohne Training und Angewöhnungszeit. Die Versuchung war gross meine Herbstform noch an diversen Anlässen auszukosten. Doch dann kamen wieder einmal meine Rückenprobleme. Über eine Woche hatte ich schmerzen und konnte sportlich gar nichts machen.

Wildwasserpaddeln im Graubünden als Vorbereitung auf die Sickline
Wildwasserpaddeln im Graubünden als Vorbereitung auf die Sickline

Letztes Wochenende wurde der letzte Swisscup in Abfahrt abgesagt. Ich nutzte die Zeit um mit Huck ins Graubünden auf das Wildwasser zu gehen. Glücklicherweise spielte mein Rücken bei der Belastung mit. Deshalb steht meiner ersten Teilnahme an der SICKLINE EXTREMWILDWASSER WELTMEISTERSCHAFT nichts mehr im Wege. Ich werde vom 4. bisam 6. Oktober gegen die extremsten, durchgeknalltesten Paddler fahren, die es gibt. Von Slalomfahrern welche in London waren, bis zu den Paddlern aus dem Sicklineteam. Mein Ziel ist die Qualifikation für die Finalrunde. Denn erst dann geht es ab auf die Wellerbrücke und somit richtig zur Sache. Die Vorfreude ist riesig, aber ich habe auch Respekt vor dem Wasser der Ötz. Ich bin auf jeden Fall gespannt, was diese Woche so mit sich bringen wird.

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Sa

01

Sep

2012

Endstation Finale

Mit dem 9. Rang in den Quallifikationsläufen erreichte ich heute klar den Final der schnellsten 15 Juniorenpaddler Europas. Vom 2. bis zum 15 Rang war alles möglich, doch es gab kein glückliches Ende für mich. Dabei begann Alles sehr gut. Mein Paddel flatterte extrem bei dem starken Wind, doch den Start erwischte ich dennoch blendend. Bei der inoffiziellen Zwischenzeit lag ich knapp eine Sekunde vor den 6 bereits gefahrenen Paddlern. Dies wäre, wie sich später herausstellte, ein Medaillenplatz gewesen. Doch bei den Verschneidungen musste ich einmal das Boot zu fest kanten und weiter unten setzte ich zwei Schläge mit links neben, statt auf die Welle. Diese Sekunde machte es aus. Ich beendete den Final auf dem 14. Rang mit 1:07:98. Der Klassikeuropameister Bonnato wurde Fünfter mit 1:07:03, Dritter wurde der Tscheche Sramek mit 1:06:69, Zweiter der Slovene Debeljak mit 1:05:44 und verdienter Europameister ist Andrej Malek aus der Slovakei mit einer Zeit von 1:05:05.

 

Finale in Solkan
Finale in Solkan
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Fr

31

Aug

2012

Auftakt Junioren-EM

Heute begannen die Junioren Europameisterschaften in Slovenien. Das erste Rennen war das Klassik Einzel am Vormittag. Die Strecke besteht aus einer Minute Slalomstrecke und anschliessenden 16 Minuten Stausee. Was mit mir los war fand ich bis jetzt noch nicht heraus. Ich hatte das Gefühl, dass ich an meine Grenzen ging und eine gute Technik paddelte. Die Zeiten sagten allerdings was anderes. Erst bei der letzten Zwischenzeit, als ich 10 Sekunden hinter Urs, dem schnellsten Schweizer lag, ging bei mir der Knopf auf. Ich begann so zu paddel, wie ich das ganze Rennen fahren wollte. Fast wie hypnotisiert und die Schmerzen des Körpers je länger desto mehr ignorierend. Dank diesem guten Schlussspurt, konnte ich eine herbe Enttäuschung abwenden. Ich fuhr auf Rang 15, mit 12 Sekunden Vorsprung auf Urs, 50 Sekunden Rückstand auf den Europameister Bonnato.

Am Nachmittag fuhren Fabian, Alistar und ich für die Schweiz im Teamsprint. Unsere riskante Taktik mit vielen Überholungen ging ziemlich gut auf. Bis auf einige Linienüberschneidungen unsererseits lief alles gut. Wir mussten uns allerdings dennoch mit dem 6. Rang zufrieden geben. Die Topnationen sind uns allerdings immer noch einen Schritt voraus.

Morgen im Sprint muss ich beweisen was in mir steckt! Die schnellsten 15 Herren kommen in den Final. Das ist für mich Pflicht, dann werde ich mit allen Mitteln versuchen aus dem Schatten der grossen Nationen zu fahren und ein möglichst gutes Resultat zu erzielen.

Gratulieren möchte ich an dieser  Stelle auch noch Melanie Mathys, sie schaffte es heute ihren Junioren-EM Tittel im Klassik zu verteidigen.

 

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Fr

24

Aug

2012

SM passé, EM ahoi

SM in der neuen Tonga
SM in der neuen Tonga

Letztes Wochenende war der letzte Ernstkampf vor der Junioren EM. An den Schweizermeisterschaften im Klassik holte ich mir überlegen den Tittel auf der schönen Urner Reuss. Meine Zeit mit den Elitefahrern zu vergleichen war wegen des schwankenden Wasserstands etwas schwierig, also musste ich am Sonntag im Sprint meinen Vergleich holen.

Gesagt getan! Nach dem ersten Lauf lag ich vor den WM Fahrern der Elite und hinter Profisportler Fabio Wyss auf Rang 2. Mit nur 4 Zehntel Rückstand auf den Drittplatzierten der Regatta U23 EM ging ich zuversichtlich an den Start für den 2. Lauf. Das Gefühl war sehr gut, doch die Zeit etwas langsamer als zuvor. Doch es reichte um bei den Junioren den nächsten Sieg zu feiern und bei der Elite meinen guten Rang zu halten.

 

In dieser Woche musste ich nun Herunterfahren und mir noch den Feinschliff für die EM geben. Ich habe ein gutes Gefühl in meinem neuen Boot und freue mich auf jeden Meter an der EM. Heute absolvierte ich bei strömendem Regen mein letztes Training in der Schweiz, bevor ich Morgen nach Solkan reise.

Ich werde, falls ich Internett Zugriff habe, regelmässig Bericht erstatten von der EM Strecke und den aktuellen Informationen.

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So

29

Jul

2012

Für Junioren-EM nominiert

Als schnellster Schweizer Junior wurde ich als erster für die EM in Slovenien gesetzt. Die restlichen drei Plätze ibei den Männern werden am 19. August am Swisscup auf der Urnerreuss vergeben. Anders sieht es beim Schweizer Frauenteam aus. Dort wird Melanie Mathys versuchen ihren EM-Titel zu verteidigen. Die zwei weiteren Teamplätze werden Selina Zimmermann und Vroni Bitzi einnehmen.

 

Ich bereite mich zur Zeit in Sault Brenaz (Frankreich) auf die EM vor. Hier kann ich Training und Ferien gut kombinieren und sowohl auf dem künstlichen Kanal, wie auch auf der flachen Rhone meine Trainngs absolvieren.

 

Auf dem Weg zur EM...
Auf dem Weg zur EM...
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So

15

Jul

2012

Unbrauchbares Qualirennen

Dieses Wochenende fuhr ich zusammen mit den Schweizer Junioren ins Südtirol. Der Bach in Vipiteno ist ein Gemisch zwischen flachem, ziehendem- und anspruchsvollem Wuchtwasser. Diese Kombination finde ich sehr spannend zum Paddeln, deshalb freute ich mich sehr auf die Rennen gegen die Italienische Konkurrenz.

Leider sind ausländische Junioren beim Italienischen Verband sehr unbeliebt und er schaffte es das Rennen für einen Vergleich unbrauchbar zu machen. Am Samstag beim Sprint starteten wir mit weniger Wasser, als die Anderen am Morgen. Zudem wurden unsere Startzeiten nach Belieben herumgeschoben und die Pause zwischen den Läufen von nur 20 auf 10 Minuten verkürzt. Ich erpaddelte die schnellst Schweizer Zeit und auch der Rückstand auf die Italiener hielt sich in Grenzen, trotzdem war es nicht der gewünschte Vergleich.

Am Sonntag starteten wir Schweizer wieder als Letzte, wieder mit weniger Wasser. Ich schaffte es nicht an mein starkes Klassikrennen vor zwei Wochen an der WM anzuknüpfen und fuhr eine ziemlich langsame Zeit.

Die Qualifikation für die Junioren-EM dürfte ausser Frage stehen, trotzdem weiss ich nicht genau was ich mit diesem Ergebnis anfangen soll. So bleibt mir nur, was jeder Sportler tun muss. Nämlich mich auf Mich und mein Training zu konzentrieren, damit ich an der EM in Topform bin und dort beweisen kann, was in mir steckt.

Am Dienstag verreiste ich nach Frankreich ins Trainingslager, wo ich mich vier Wochen lang intensiv und ohne grosse Ablenkungen auf den 1. September vorbereiten kann.

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Do

05

Jul

2012

Rückblick Elite-WM

In der zweiten Hälfte der WM konnte ich an meine Erfolge der ersten Tage anknüpfen. Am Samstag stand der schwierige Sprint auf dem Programm. Ich hatte zwei gute Läufe. In jedem war eine Hälfte perfekt und die Andere gut. Das Resultat: Wieder Rang 30 bei den Elite Kajak Herren. Somit platzierte ich mich zum zweiten Mal in Folge gut in der vorderen Hälfte und auch im Hinblick auf die Junioren-EM im Herbst scheine ich auf dem richtigen Weg zu sein. Nach dem ersten Lauf war ich vor dem Junioren-Weltmeister Bonnato, dem Italienischen Hoffnungsträger Jaka und sämtlichen Schweizern positioniert. Nach dem zweiten Lauf viel ich mit einer um 20 Hundertstel langsameren Zeit noch hinter diese Paddler zurück, aber es zeigt doch, dass ich durchaus dabei bin.

 

Der Teamsprint vom Sonntag hielt keine Überraschungen parat. Ich positionierte mich mit der Schweiz erneut auf Rang Acht. Trotz unserer risikovollen Taktik war unser ergebnis erstaunlicherweise wie es Alle erwartet hatten. Wir schafften es nicht in die top Fünf und doch locker in die top Ten. In den nächsten Jahren haben wir bestimmt noch Potential im Team, aber es war doch ein starker Anfang, für die neu zusammengewürfelte Schwweizer-Herrenmannschaft.

 

In den nächsten Tagen werde ich mich etwas ausruhen und anschliessend den vollen Fokus auf die Junioren-EM in Solkan richten. Diese Vorbereitungen werde ich grösstenteils in Sault-Brenaz machen, wo ich meine Trainingsferien an einem künstlichen Kanukanal verbingenwerde.

Sprintrennen!!!
Sprintrennen!!!
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Fr

29

Jun

2012

WM: Halbzeit

Das Teamrennen am Donnersteg lief genau so, wie es alle erwartet hatten. Die Topnationen Frankreich, Deutschland und Tschechien paddelten aufs Podestu und auch wir Schweizer wurden mit Rang 8 den Erwartungen gerecht. Die Zeit war etwas schneller als Silvans Einzelzeit vom Mittwoch und nur drei Sekunden langsamer als mein superlauf. Da die Abstände bei uns um 10 Sekunden sind, ist der Rang verdient und ich bin damit zufrieden.

 

Morgen geht es mit dem Sprint weiter. Ich starte später als am Mittwoch, mit der Numer 81 trete ich um 10:25 zum ersten Lauf an. Ich versuche in beiden Läufen anzugreifen, um möglichst in den Final der besten 15 zu kommen. Trotzdem ist es sehr wichtig, dass ich mich auf die Linie konzentrieren, denn wenn die nicht passt, gibts auf diesem Flussabschnitt nichts zu gewinnen.

Ich bin gespant wie das Rennen morgen wird und freue mich extrem darauf.

Teamrennen: Die Fahrt auf Rang 8 durch den Rappidem
Teamrennen: Die Fahrt auf Rang 8 durch den Rappidem
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Mi

27

Jun

2012

Starkes Klassik zum Einstieg

   Das Klassikrennen heute verlief sehr erfreulich! Ich hatte muskulär keine Einschränkungen und konnte voll an meine Grenzen gehen. Das Resultat: Rang 30 von über 70 bei den besten Paddlern der Welt. Bei einer starken Zeit von 14:17:7 möchte ich mich hier nicht mit meinen Fehlern beschäftigen, sondern eher meine Vorfreude über die kommenden Rennen verkünden. Morgen gilt es im Team über und hinaus zu wachsen und den schwierigen Fluss zusammen zu meistern.

Liveticker gibt es auf:

 

http://www.123result.com/

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Di

26

Jun

2012

hallo WM

Heute Abend wird die Elite Kanu-Abfahrts WM 2012 offiziell eröffnet. Seit Freitag gastiere ich mit dem Schweizer Team im Val d'Isère und bereite mich auf die am Mittwoch beginnenden Rennen vor. Eine Prognose zu machen ist für mich fast unmöglich. Doch da ich gestern eine sehr schöne Linie hatte und auch die kurzen Sprints auf dem See gut liefen, schaue ich den Renntagen positiv entgegen. Mein Ziel sind saubere Läufe auf dem schwierigen Wildwasser und voll an meine Grenzen zu gehen. Dann werde ich sehen wo ich mich in der Weltelite befinde.

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So

17

Jun

2012

zum erstem Mal Schweizermeister

Jonas Tschirren fährt in einer Woche nach Frankreich an die Wildwasser Kanu-WM. Vor diesem grossen Debut in der Elitekategorie sicherte sich der 18-jährige dieses Wochenende seinen ersten Schweizermeister Titel.


Der junge Berner gehört seit vielen Jahren dem Juniorennationalteam der Kanuten an. In dieser Saison schafft er endgültig seine Schweizer Konkurrenten in den Schatten zu stellen. Mit zwei fehlerfreien Läufen holte er sich am Sonntag seinen ersten Schweizermeister Titel. Dies solle der erste Titel von vielen sein, sagte der zufriedene Tschirren nach dem Rennen. Für diese Saison hat das junge Talent noch mehr Ziele. Er qualifizierte sich als zweitjüngster Paddler der Schweizer Kanugeschichte für die am 27. Juni beginnenden Weltmeisterschaften in Frankreich. Dort geht es für ihn in erster Linie um eine solide Leistung. Doch an der Junioren-EM im September will der Berner als erster Schweizer Kanufahrer eine Europameisterschaftsmedaille bei den Herren erpaddeln.

 

(Artickel My-Zytig)

Die Fahrt zum ersten Schweizermeister Tittel meiner Kariere
Die Fahrt zum ersten Schweizermeister Tittel meiner Kariere
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Mo

28

Mai

2012

Straight down Striit

Straight down Striit ist ein Extremwildwasser Wettkampf, welcher all zwei Jahre auf der Senf bei Elm (GL) stattfindet. Der Event wird in drei Wettkämpfe unterteilt. Das Funrace auf einem einfacheren Abschnitt, für Alle, die gerne mitmachen, sich aber nicht auf die schwierige Strecke wagen. Das Chineserace, für Alle, die bei der Qualifikation rausfallen. Das Herzstück des Anlasses ist das Creekrace. Auf 500 Metern Wildwasser mit dem Schwierigkeitsgrad V (von VI) findet zuerst ein Zeitlauf statt, bevor sich die 16 schnellsten Paddler in eiem K.O. Rennen direkt duellieren.

 

Zum Bericht...

1/8 Finale beim Straight down Striit: Ich (rechts) als Verfolger von Matthias Friedl (links)
1/8 Finale beim Straight down Striit: Ich (rechts) als Verfolger von Matthias Friedl (links)
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Di

22

Mai

2012

WM mit den ganz Grossen, ich komme

Endlich ist es definitiv! Die Fachkommission Abfahrt und der Kanuverband haben beschlossen, dass sie mich als dritten Fahrer, in der Kategorie Männlich Kajakeiner, an die Eliteweltmeisterschaften Ende Juli in Frankreich mitnehmen. Als einer der jüngsten Schweizer Herren darf ich mit 18 an eine WM der ganz Grossen. Ich freue mich riesig auf das Wettkampfgeschehen auf der mir mittlerweile gut vertrauten Isère. Mein Fokus liegt klar bei den beiden Mannschaftsrennen. Doch auch im Sprint könnte im Einzel eine top 20 Position möglich sein. Als Vorbereitung werde ich noch einmal für drei Tage auf der Wettkampfstrecke trainieren und dann werde ich vom 27. Juni bis am 2. Juli sehen, was ich gegen die ganz Grossen im Kanusport zu bieten habe.

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Do

10

Mai

2012

Zwei Tage gegen die Weltelite

Mittwoch und Donnerstag fanden auf der Isère in Frankreich die WM Qualifikationsrennen statt. Weltmeister, Europameister, Weltcupsieger und praktisch alle Anwärter auf einen Podest Platz an der WM waren angereist, um auf dem technisch anspruchsvollen Bach ihre Form zu testen.

Diese zwei Tage waren für alle Wettkämpfer sehr intensiv und anstrengen. Für mich war es die grösste Belastung für Psyche und Physis seit langem. Die vier Rennen auf starkem Wildwasser, die Trainingstage zuvor und der Druck keinen Fahrtfehler zu machen und mich gegen die Weltelite zu beweisen erschöpften mich enorm. Am Abend nach dem grossen Stress, bin ich sehr stolz meine Leistung und schaue zuversichtlich nach vorne.

Die direkte Qualifikation für die WM vergab ich bereits beim allerersten Rennen über die klassische Distanz. Nach sehr gutem Start Fehlte mir im Wildwasserteil die Kraft. Nach zwei fahrtfehlern folgten eine Frontalkollision mit einem überspülten Stein und eine Eskimorolle. Am Ende war das Resultat knapp, aber knapp zu meinen Ungunsten. Mir fehlten 0,9% für den perfekten Start. Im Sprint vom Nachmittag wollte ich angreifen. Ich fuhr im ersten Lauf die schnellste Schweizer Tageszeit, doch gegen den Weltmeister Nejc reichte es nicht für die Qualifikation. Sein Abstand auf den Rest der Welt war einmal mehr enorm gross. Dazu kam, dass ich im zweiten Lauf eine Sekunde langsamer war und mich von den beiden, nun qualifizierten Martin Scheuber und Silvan Wyss, noch überholen liess.

Die Vorstellung vom Donnerstag war bedeutend besser. Im Sprint zeigte ich, dass mit mir zu rechnen ist, doch im Klassik gab ich die Selektion aus meinen Händen und warte nun auf den Entscheid des Verbandes. Dank meinem nur knappen Ausscheiden und der Tatsache, dass es für ein Team drei Herren bracht, stehen meine Chancen auf eine Teilnahme hier in Bourg St. Maurice Ende Juli gar nicht Mal so schlecht. Klar ist, dass es nichts bringt jetzt viele Worte darüber zu verlieren. Ich warte auf den Bescheid des Verbandes und bis dahin nutze ich die Zeit auf dem Wildwasser um mich weiter zu verbessern und geniesse nächste Woche meinen einzigen Talenttreff in Tenero.

Letzte Trainingsfahrt auf dem WM-Bach
Letzte Trainingsfahrt auf dem WM-Bach
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Di

08

Mai

2012

Selektionen stehen vor der Tür

Morgen um 11 Uhr starten die Selektionsrennen für die Elite WM in Frankreich. Auf der Originalstrecke muss ich in zwei der vier Rennen unter 6% Rückstand hinter dem Sieger sein. Theoretisch könnte ich bereits morgen Nachmittag für die WM selektioniert sein, ich rechne aufgrund meiner erst 18 Jahren und fehlender Erfahrung mit einem knappen Ausgang. Spätestens am Donnerstagabend ist jedoch klar, wie ich in der internationalen Elite stehe und ob ich Ende Juni nochmals nach Bourg St. Maurice reisen darf und für die Schweiz an der WM starten werde.

Die vier Rennen sind aufgeteilt in ein Klassik am Mittwochmorgen. Je ein Sprint mit zwei Läufen am Mittwochnachmittag und am Donnerstagmorgen und zum Abschluss am Nachmittag wieder ein Klassikrennen.

Sprintstart auf der Isère
Sprintstart auf der Isère
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Fr

04

Mai

2012

Letzter Wettkampf vor den Selektionen

Wegen den Fischen wurde das Birsderby dieses Jahr abgesagt. Als Ersatz fand ein improvisiertes Rennen auf der Engelberger Aa statt. Somit war das Rennen nicht nur der letzte Wettkampf vor den Selektionen, sondern auch ein Test für die Sprint SM im Juni auf derselben Strecke. Am Samstag fand nach einem Kadertraining das Rennen über die klassische Distanz statt. Es lief mir lange gut, doch gegen den Schluss summierten sich kleine Fahrfehler. Trotzdem gewann ich meine Kategorie überlegen. Leider kann ich die Zeit nicht mit der Elite vergleichen, da diese etwa 20 cm mehr Wasser hatten und dementsprechend schnellere Zeiten fuhren. Im Sprint vom Sonntag betrug mein Rückstand auf den Tagessieger Silvan Wyss nur 2%. Bei den Junioren platzierte ich mich erneut auf Rang eins, mit einem Vorsprung von 3.5% auf den amtierenden Schweizermeister Fabian Munsch. Mit diesem Doppelsieg bei den Junioren im Rücken fahre ich am Freitag zu den WM Selektionen und bin gespannt auf die 4 Rennen mit Weltklasseniveau.

 


Klassikrennen auf der Engelberger Aa
Klassikrennen auf der Engelberger Aa
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Mo

23

Apr

2012

Vorfreude und Entäuschung auf der Enz

Sprintrennen am Sonntag
Sprintrennen am Sonntag

Das internationale Rennwochenende auf der Enz in Deutschland wurde vom Wetter und dem Wasserstand geprägt. Seit einer Woche hat es in Birkenfeld fast nur noch geregnet, doch als wir am Freitag den Fluss erreichten, hatte es nicht genügend Wasser um darauf zu paddeln. Bereits letztes Jahr war der Wasserstand sehr niedrig, doch damals war es schönes, trockenes Wetter und wenigstens konnte man noch paddeln.

Nichts desto trotz fand am Samstag das klassische Rennen statt. Weil ich es nicht riskieren wollte, dass das Rennboot kaputt geht, fuhr ich in meinem viel zu schweren und verkratzten Trainingsboot. Den Anfang erwischte ich recht gut, doch nach einem Drittel der Strecke fuhr ich nur noch von Stein zu Stein und verlor Sekunde um Sekunde. Bei den Junioren erreichte ich Rang Acht.

Das Mannschaftsrennen am Nachmittag wurde bei strömendem Regen ironischerweise wegen schnell sinkendem Wasserstand ganz abgesagt und so blieb nur noch der Sprint vom Sonntag, um das mit viel Vorfreude erwartete Wochenende erfolgreich abzuschliessen.

Dies gelang mir auch recht gut. Bei den Junioren belegte ich den 4. Rang. Der Rückstand auf den Sieger betrug nur noch gerade 2%. Mit meiner Zeit konnte ich mich auch bei de Elite blicken lassen. Als bester Schweizer hatte ich einen Rückstand von nur 5,3% auf den Sieger des Wochenendes. Um mich für die Elite-WM zu qualifizieren, darf ich beim Rennen in Val d’Isère in zwei Wochen maximal 6%Rückstand haben. Also befinde ich mich auf gutem Weg. Zudem wird das schnelle Wasser der Isère den Rückstand auf die Siegerzeit aller Voraussicht nach noch verringern – ein weiterer Vorteil.

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So

08

Apr

2012

Trainingslager über Ostern

die Einfahrt in den Wildwasserteil der Isère
die Einfahrt in den Wildwasserteil der Isère

Die Feiertage über Ostern verbringe ich in Bourg St. Maurice. Hier bereite ich mich zusammen mit dem Nationalkader auf die WM Selektionen im Mai vor. Trotz kalten Temperaturen mache ich in diesem Trainingslager enorme Fortschritte was Wildwasser fahren im Abfahrtsboot angeht. Von Fahrt zu Fahrt treffe ich die Linie besser und das Boot läuft schöner durch die Wellen.

Ich freue mich bereits jetzt auf die Selektionsrennen und werde alles geben, um mich für die WM hier in Frankreich zu Qualifizieren.

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Mo

26

Mär

2012

Erste Vergleiche mit der internationalen Konkurrenz

Am Freitag, dem 16. März, reiste ich mit einer grossen Delegation des Schweizer Nationalteams ans internationale Kanurennen in Fulda (Deutschland). Der kurvenreiche, mit Bäumen verblockte und untiefe Bach ist paddeltechnisch und fürs Finden der Ideallinie für alle Athleten eine grosse Herausforderung. Dank meiner Erfahrung auf dieser Strecke blickte ich dem Rennen aber positiv entgegen. Im Sprint am Samstag war ich bei den Junioren voll dabei. Obschon ich mich nach einem etwas überhasteten zweiten Lauf nur auf Rang sechs platzierte, war ich mit der gefahrenen Zeit und dem geringen Rückstand auf den Sieger, zufrieden. Am Sonntag im Klassikrennen spürte ich, dass das viele Ausdauertraining während des Winters sich nun auszahlt. Ich konnte fast bis zum Schluss nach jeder Kurve rausbeschleunigen und war schnell unterwegs. Rang sieben auch da nur ein geringer Lohn für die gute Zeit.

Auf einen internationalen Podestplatz musste ich in dieser Saison dennoch nicht lange warten. Eine Woche nach Fulda standen die Weltcupqualifikationen auf der Enza auf dem Programm. Ich durfte als Anwärter auf einen Schweizer WM-Startplatz mit dem Elitekader mit nach Italien fahren und bewährte mich bereits im ersten Rennen. In der Juniorenwertung des Sprints verpasste ich zwar das Podest wegen eines Linienfehlers im zweiten Lauf um Hundertstelsekunden und platzierte mich auf Rang fünf, doch die gefahrene Zeit reichte für die Weltcupqualifikation auf Elitestufe. Leider kann ich dieses Jahr wegen der Schule nicht an den Weltcup gehen, doch die Qualifikation zu haben ist trotzdem ein gutes Gefühl. Am Sonntag im Klassikrennen musste ich mich nur dem starken Juniorenweltmeister Bonato geschlagen geben - Zweiter Rang und die WM-Limite unterboten. Da die Qualifikation für die WM leider nur auf der Wettkampfstrecke in Bourg St. Maurice möglich ist, werde ich meine jüngste Leistung bestätigen müssen.

Ich bin sehr zufrieden mit den hervorragenden Resultaten zu Saisonbeginn. Aber ich sehe noch Steigerungspotenzial: Mit gezieltem Spritzigkeitstraining werde ich vor allem im Sprint noch einige Fortschritte machen. Die meisten Konkurrenten haben zudem bereits viele Intervalltrainings hinter sich und so werde ich an den wichtigen Wettkämpfen sicher frischer sein als die meisten, was mir bereits letztes Jahr einen grossen Vorteil verschafft hat. Das Ziel der nächsten Wochen ist es mich im Training auf die WM-Qualifikation vor zu bereiten. Sowohl auf dem Flachwasser, wie auch auf der Wettkampfstrecke selbst.

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Di

06

Mär

2012

Doppelsieg zum Winterabschluss

Das Wintercupfinale fand am 4. März in Brugg statt. Im ersten Sprintlauf konnte ich mein Potential nicht ausschöpfen, da ich nicht parat war und deshalb technisch unsauber fuhr. Das Resultat war ein Rückstand von 36 Hundertstelsekunden auf den Führenden und Schweizermeister Fabian Munsch. Ein Rückstand, welcher in meiner Form aufzuholen sein sollte. Im zweiten Lauf konzentrierte ich mich stärker auf die einzelnen Paddelschläge. Es zahlte sich aus. Ich gewann meine Kategorie mit genau einer Sekunde Vorsprung und wurde somit bei den Herren Dritter.

Im Klassikrennen am Nachmittag merkte ich, was 3 Wochen Trainingslager

ausmachen können. Ich rechnete wegen des tiefen Wasserstandsmit einer Zeit um 18 Minuten. Als ich nach 15:30 das Ziel erblickte, hatte ich noch so viele Kraftreserven,

dass ich im Schlusssprint noch zwei Paddler überholte. Ich war einer von drei Paddlern, die an diesem Tag unter 16 Minuten blieben, und bin mit meiner Leistung sehr zufrieden. Wenn ich mich in Zukunft noch etwas besser einschätzen und meine Kräfte der Strecke entsprechend einteilen kann, könnte ich durchaus auch über die klassische Distanz den Anschluss an die Weltspitze erlangen. Den Wintercup gewann ich zum zweiten Mal in Folge. Ich freue mich über diesen Sieg, doch was ab heute zählt, ist die Sommersaison, welche in zwei Wochen auf der Fulda in Deutschland beginnt.

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Di

28

Feb

2012

Trainingslager im Februar

Mein Februar war geprägt von vielen Paddelkilometern bei einigermassen angenehmen Temperaturen. Anfang des Monats reiste ich mit dem Elitenationalkader nach Tenereo im Tessin. Dort arbeitete ich für zwei Tage an meiner Technik. Anschliessend reiste ich weiter in den Süden bis nach Policastro Bussentino. In diesem kleinen Städtchen südlich von Napoli trainierte ich drei Wochen zusammen mit Athleten aus der Schweiz, Östereich, Italien und den Niederlanden. Nebst vielen Stunden auf fliessendem und stehendem Gewässer, konnte ich  mich auch im Bereich Kraft bedeutend steigern. Zum Abschluss der Zeit im Süden nahmen wir an einem Sprintrennen der Italienischen Meisterschaft teil. Ich fuhr bei den Junioren im ersten Lauf auf den dritten Rang, 2.5 Sekunden hinter dem Weltmeister Bonato. Nach drei Wochen Trainingslager und einem harten Sprinttraining direkt vor dem Start ist dies sicher ein sehr gutes Resultat. Auf die Schnellsten Elitefahrer verlor ich 9%. Leider hatten wir im zweiten Lauf fast kein Wasser mehr und ich kann diese Zeit nicht als Vergleich benutzen. Trotzdem war dieser Event gut um wieder in Wettkampfstimung zu gelangen und bereits früh im Jahr einen Vergleich mit internationalen Spitzenfahrern zu haben.
Dank diesen super Trainingswochen im kalten und wichtigen Februar fühle ich mich nun parat für die kommenden nationalen und internationalen Rennen.

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Mi

25

Jan

2012

Wintercupführung ausgebaut

Das zweite Wintercuprennen fand bei windigen Bedingungen in Schaffhausen statt. Ich erwischte auf dem flachen Gewässer einen guten Start und überholte den bisher Zweitrangierten und 30 Sekunden vor mir gestartete Regattafahrer nach einer halben Runde. Doch dann ,Flussabwärts und gegen den Wind ähnelte meine Technik der eines Holzhackers. Auch in der zweiten Runde konnte ich das Boot nicht richtig laufen lassen und platzierte mich schlussendlich auf dem 2. Rang in meiner Kategorie. Mit diesem Ergebniss habe ich meine Führung in der Gesammtwertung von drei auf sieben Punkten verbessert. Beste voraussetzungen um am Finale in Brug den Gesammtsig zu verteidigen.

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Mo

12

Dez

2011

gelungenes Comeback

Am Samstag fand das traditionelle Wintercuprennen mit Massenstart in Solothurn auf dem Programm. Ich nutzte dieses Rennen, um nach meiner Verletzung im Spätsommer wieder in das Wettkampfgeschehen einzusteigen. Es war so warm wie noch nie und kurz vor dem Start stellte ich mein ganzes Konzept auf den Kopf. Vorjahressieger Martin Scheuber startete neben mir und so setzte ich auf einen Startspurt und den Anschluss an ihn. Die ging perfekt auf. Nach 500 Metern waren wir zu Zweit auf weiter Flur. £Ich wusste, dass ich es nicht durchhalten würde, doch Abstand zu machen war das Ziel. Lange hielt es mein Magen nicht durch, nach ¾ der ersten von zwei Runden zog Martin davon. Der Abstand hielt sich bis zur Wende in grenze, doch dann waren meine Gedanken irgendwo. Ich wurde von drei Fahrern überholt bis ich wieder meinen Rhythmus fand. Schlussendlich wurde ich Fünfter, weitaus erster bei den Junioren. Es war für mich einen Teil vom Lohn für die harte Arbeit im Herbst und ein Zeichen, dass ich mich Konditionell nicht ausruhen darf. Nun kommt der harte Winter und schon jetzt freue ich mich auf die nächste Saison.

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Do

04

Aug

2011

gute Leistungen an der WM

Die letzte Schwelle, 400 Meter vor dem Ziel im Klassik Rennen
Die letzte Schwelle, 400 Meter vor dem Ziel im Klassik Rennen

Auf dem Wildwasser-Technisch anspruchslosen Bach in Opava konnte ich eine erstaunlich starke Leistung zeigen. Am Samstag im Klassik-Rennen fand ich nach Startschwierigkeiten  schnell ins Rennen und fuhr sehr gute Zwischenzeiten. 20 Sekunden hinter dem am Schluss als fünfter rangierter Raf aus den Niederlanden, nach zwei Drittel der Strecke liessen auf einen guten Rang hoffen. Leider hatte ich kurz vor Schluss einen Leistungsabfall und verlor noch einige wichtige Sekunden. Schlussendlich fuhr ich auf den 29. Rang. Angesichts der starken Konkurenz sicher ein gutes Resultat, aber für den Sprint vom Sonntag erhofte ich mir mehr.

Mit dem neuen Boot fuhr ich eines meiner besten Sprintrennen in meiner Kajaklaufbahn!
Mit dem neuen Boot fuhr ich eines meiner besten Sprintrennen in meiner Kajaklaufbahn!

Am Sonntag lief dann auch alles perfekt. Mit einem eher langen Paddel legte ich einen nahezu perfekten Start hin und hatte bei Strekenhälfte die 7. beste Zeit. Doch der schnelle Start brauchte Kraft, und ich platzierte mich nach dem 1. Lauf an 12. Stelle. Das Feld hinter mir war allerdings sehr eng, innerhalb von einer Sekunde waren 13 Paddler klassiert. Also brauchte ich nochmals einen starken 2. Lauf. Dieser war dan nicht mehr ganz so schnell wie der erste, aber immerhin fiel ich nur einen Rang zurück und bin nun mit dem 13. Rang sehr zufrieden!

 

Das Schweizer Team in Tschechien
Das Schweizer Team in Tschechien

Gratulieren möchte ich an dieser Stelle auch noch Melanie Mathys. Meine Trainingskollegin aus Solothurn verteidigte am Samstag im Klassik ihren Weltmeistertittel! Zudem fuhr sie am Sonntag im Sprint zu Silber. Eine hervorragende Leistung!

Meli an der Flowerceremonie, 40 Minuten nachihrem neuerlichen Triumpf
Meli an der Flowerceremonie, 40 Minuten nachihrem neuerlichen Triumpf
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Fr

29

Jul

2011

Junioren-WM in Tschechien, Teamrennen

Nach dem missglückten letzten Test vor der WM in Opava musste ich mir überlegen was ich machen muss um in Form zu kommen. Auf der Simme wurde ich an der Klassik SM nur 3. und im internationalen Sprint fuhr ich enteuschenderweise nur auf den 4. Rang.

Ich entschloss mich am Lac de Gruyèr auf die bevorstehende Junioren-WM vorzubereiten.

Dies gelang mir sehr gut. Im Klassik-Teamrennen vom Mittwoch hatte ich zwar gegen Schluss Mühe das Tempo noch zu erhöhen. Unsere Zeit war allerdings trotz dem 7. Rang sehr stark und liess auf den Sprint hoffen. Dort vermasselten wir den 1. Lauf und somit reichte es nur auf den 9. Rang. Da ich allerdings als Frontmann nie am Limit lief, freue ich mich nun sehr auf den Sprint vom Sonntag. Allerdings erwartet mich Morgen erst noch ein hartes Klassikrennen. Doch ich gehe dem Ganzen gut gelaunt entgegen und hoffe auf eine Überraschung. Allerdings war in den Teamrennen zu sehen, dass die anderen Nationen sehr gut in Form sind! 

das Schweizer Team im Sprintrennen (v.l. Fabian Muunsch, Urs Zimmermann, Jonas Tschirren)
das Schweizer Team im Sprintrennen (v.l. Fabian Muunsch, Urs Zimmermann, Jonas Tschirren)
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Do

09

Jun

2011

Junioren-Boatercross

Für Infos auf das Bild kliken :)
Für Infos auf das Bild kliken :)
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Mo

06

Jun

2011

SM am Tittlis

Sprintrennen auf der kalten Engelberger Aa
Sprintrennen auf der kalten Engelberger Aa

Abfahrt an Aufffahrt. So sahen meine freien Tage aus. Ich reiste am Donnerstag nach Buochs (NW). Nach einem Training auf dem See richtete ich mein Wochenendlager auf dem Camping ein.

Am Freitag Morgen giengs ein erstes Mal ab auf die Engelberger Aa. Das Wasser war frisch, aber das bin ich mir seit Griechenland gewohnt. Nach den 2 Fahrten am Vormittag kannte ich die Strecke und konnte am Nachmittag den Sprint optimieren.

Am Sammstag stand das Klassische Rennen an. Mit knapp 21 Minuten war es eher lange. Ich sparte etwas die Kräfte, damit ich am Sonntag aus dem vollen schöpfen konnte. Trotzdem blieb ich nur 13 Sekunden hinter dem Besten Junior zurück, und auf die Europameisterin der Elite, Sabine Eichenberger, hatte ich sogar einen Vorsprung von fast 10 Sekunden.

Optimistisch ging ich am Sonntag an den Start. Der Sprint war mit 2 Minuten 20 pro Lauf das längst was ich je an einem Sprint gesehen hatte. Ich probierte mir die Kräfte einzuteilen und auf Druck zu fahren. Nach dem Rennen erwies sich dies als falsche strategie. Ich verpasste wie letztes Jahr den 1. Rang knapp und wurde hinter Tittelverteidiger Fabian Munsch Vitzeschweizermeister.
Das Wochenende war supper! Ich freue mich schon auf die Klassische Schweizermeisterschaft auf der Simme Anfangs Juli und natürlich auf die WM in Tschechien!

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Mo

30

Mai

2011

Bestätigung in Italien

Dieses Wochenende reisten wir auf Italien. Ich hatte die WM-Qualli bereits vor diesem Rennen in der Tasche, trotzdem wollte ich mich nochmals bestätigen. Bei sehr schönem Wetter fuhr ich am Sammstag einen durchschnittlichen Sprint. Er reichte mir gut für die Qualli-Grenze und nach den harten Trainingswochen konnte ich sehr mit mir zufrieden sein.

Am Sonntag im Klassik lief es mir weniger gut. Ich konnte über die ganze Strecke nie richtig Druckaufbauen. Aber mit einem 6. Rang kann ich nun zuferlässig in Richtung WM blicken.

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Mo

09

Mai

2011

Tittel zum vielseitigsten Paddler

Am Wochenende vom 07./08. Mai fanden in Huninguen die Swisskayakchallange statt. Ich bestritt diesen Wettkampf aus dem Training heraus und bereitete mich nicht speziell darauf vor. Dies bekam ich am Samstag zu spüren. Nach einer anstrengenden Woche und einem strengen Trainingstag rechnete ich nicht mit Spitzenplazierungen. Doch im Stand-Up-Paddling belegte ich den guten 3. Rang und im Polo konnten wir einen 3:4 Rückstand gegen Biel noch zu einem 8:5 für uns drehen.

Am Sonntag giengs früh wieder los. Ich setzte mich vor dem Wettkampf noch kurz ins Freestyleboot um mich an die Welle zu gewöhnen. Dies lohnte sich sehr! Mir gelangen zwei solide Läufe und somit konnte ich meine Konkurenten weit hinter mir lassen. Mit meinen 25  Punkten war ich sehr zufrieden, umsomehr, da der Rest der Junioren die Welle nicht optimal nutzen konnten und auf maximal 9 Punkte kamen. Der Start in den Tag war perfekt. Als ich dann im Slalom einen schnellen Lauf ohne Torberührung hinlegte und den 4. Rang belegte war die Hoffnung auf ein erfolgreiches Wochenende gross. Dannach ging alles perfekt auf. Wir fuhren Genf im Polo um die Ohren und gewannen verdient 8:0. Im Regatta konnte mich einzig und alein der Regattapaddler Gian-Luca Liberato an einer neuen Bestzeit hindern. Diese holte ich dafür in meiner Paradendisziplin, der Abfahrt.

Ich schaffte es zum ersten Mal an der Kayakchallange aufs Podest und freue mich sehr über meien Sieg!

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So

01

Mai

2011

Abenteuerliches Trainingslager in Griechenland

Wir hatten in Griechenland eine supper Zeit. Leider waren die Strassenverhältnisse zweifelhaft und das Wetter oft kalt, doch und konnte nichts aufhalten. Wir waren nicht so viel auf dem wasser wie ich gehofft hatte, dafür haben wir einiges erlebt!

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Mo

11

Apr

2011

JWM-Quali auf der Enz geschafft

Am Freitag gegen Abend erreichten wir Birkenfeld. Doch anstatt uns von der Reise zu erholen, giengs ab aufs Wasser. Zwei Trainingsfahrten auf der Klssik- und anschliessend auf der Sprinntstrecke standen an. Leider hatte auch die Enz nur knapp Wasser, wesshalb die Klassikstrecke verkürzt wurde.

Am Samstag Nachmittag startete mein erstes Qualirennen in diesem Jahr. Ich fand mich auf der steinigen strecke gut zurecht und nur zei Unkonzentriertheiten bremsten mich ein wenig. Kurz vor der Zwischenzeit sah ich allerdings einen Stein nicht und fuhr frontal in ihn hinein. Dieser Crash kostete mich nicht nur viel Zeit, in mein Boot drang nun auch Wasser ein. Ich versuchte auf dem letzten Drittel der Strecke nochmals alles zu geben. Doch am Ende reichte es nicht für mehr als den 11. Rang. Doch mit meiner Zeit schaffte ich die Qualifikation für die JWM in Opava dieses Jahr.

Am Sonntag stand das Sprintrennen an. Ich machte mir hier einige Hoffnungen, Doch in beiden Läufen vergab ich das Rennen bereits bei der ersten Schwelle. Ich touschierte mehr Steine als nötig, und auch die Linie im unteren Teil war zu wenig überzeugend für eine Überraschung. Mit dem 10. Rang konnte ich mich gegenüber Samstag zwar verbessern, doch für ein Sprintrennen war dies klar zu wenig!

Nun freue ich mich auf das Trainingslager in Griechenland. Ich werde noch heuta ab Frankfurt fliegen und am Abend zum Team in der nähe von Ioannina stossen.

Schlüsselstelle im Sprintrennen
Schlüsselstelle im Sprintrennen
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Top Shot

Upper Moemba auf dem Zambezi
Upper Moemba auf dem Zambezi

Boatercross

Nicht ganz so wild, aber genau so cool!
Nicht ganz so wild, aber genau so cool!

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Mathys & Scheitlin AG
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